Montag, 12. November 2012

Handgeschrieben

Momentan wird mein Leben von einer nicht vergehen wollenden Müdigkeit. Egal, was ich mache, wie viel ich schlafe, wie viel Kaffee ich trinke, sie will nicht aus mir weichen. Wie ein Dämon, der immer mehr Besitz von mir ergreift.
Ich bin zu müde um Mails zu beantworten, um zu lernen, um aufzuräumen oder um aufzustehen. Ja sogar zum Backen bin ich manchmal zu müde. Vor allem bin ich zu müde mich mit Dingen und mir selbst auseinander zu setzten. Oder mich zu erklären. Dafür fehlt einfach die Kraft.
Stattdessen liege ich auf meiner Bettinsel und starre auf den Bildschirm meines Laptops ohne wirklich mitzubekommen, was in den Serien, die auf mich einrieseln eigentlich wirklich geschieht. Sie dienen nur der Illusion, das sich etwas tut.
Immer, wenn mein Blick auf meine Hände fällt, steigen mir Tränen in die Augen. Heißt es nicht, dass die Hände alles über einen Menschen verraten?
So erscheint es mir bei meinen zumindest. Auf den ersten Blick sind die kräftig, nicht rissig, aber dennoch nicht völlig unbenutzt. Doch die Nägel sind abgekaut und rissig, die Nagelhaut spröde und immer wieder bilden sich neue, entzündete Fetzen. Die Innenseiten sind stark zerfurcht, die Haut immer so gespannt, dass sie im Licht schimmert. Sobald ich sie jedoch bewegen schreien sie förmlich nach mehr! Sie wollen benutzt werden, zeigen, was sie können und wie beweglich und stark sind. Und gleichzeitig wissen wie nicht, was sie wollen. Sie wollen gestreckt und gedehnt werden doch gleichzeitig etwas festhalten, umklammern und nicht mehr loslassen, aber es darf die Faust nicht am Schließen hindern. Und letztendlich bleiben sie dann doch schlaff liegen.
So wie meine Arme, meine Beine, mein Körper, mein Kopf und mein Ich.
Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll. Egal, was mir in den Sinn kommt, mir fehlt die Kraft, der Antrieb.
Ich will eigentlich nur liegen bleiben und weiter auf den Bildschirm mit den unklaren, bunten Bildern starren und die Tränen, wie niemals über meine Haut rollen, wegblinzeln.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Es wird mal wieder Zeit, dass ich meine Gedanken verbalisiere, ohne, dass ich mich dafür rechtfertigen muss, ohne, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, weil sich Menschen um mich sorgen machen.
Momentan wird mir alles, ausnahmslos alles zu viel! Mein Kopf ist so voll und gleichzeitig absolut leer. Ich habe das Gefühl, als würden all die Gedanken, die ich verzweifelt versuche zu verdrängen, weil sie mich nur lähmen, meine Synapsen verstopfen, sodass nichts vernünftiges, brauchbares mehr durchkommt. Ich lese kaum noch, weil ich jede Zeile 3 Mal lesen muss, bevor sie in meinem Kopf wirklich ankommt und das kotzt mich an! Wenn ich könnte, würde ich jedes mal heulen.
Morgens ist mein Körper so schwer und müde, dass es mir imemr öfter wirklich schwer fällt überhaupt aufzustehen. Denn eigentlich will ich nicht in die Schule. Ich will nicht zu den Menschen, die mir sagen, ich soll mich nicht so anstellen, die mir sagen, ich solle früher ins Bett gehen, wenn ich müde bin, die mir sagen, ich muss Verständnis dafür haben das manche eben kein Verständnis für mich und  meine 'Situation' haben.
Nichts läuft so, wie es sollte. Mit der Wohnung ist irgendwie ständig irgendwas, und sei es nur eine Kleinigkeit. Und natürlich bin ich diejenige, die immer mit dem Vermieter telephonieren muss, weil die anderen beiden das nicht hinbekommen.
Ich hasse es auch, wenn ich nach Hause komme, frage, ob jemand da ist und N. mir nicht antwortet und ich teilweise erst nach Stunden merke, dass sie da ist. Oder wenn sie nach Hause kommt und nicht einmal Hallo sagt. Aber ich habe keine Kraft mit ihr darüber zu streiten.
Ich habe allgemein keine Kraft mich mit irgendjemanden auseinander zu setzten. Stattdessen laufe ich davor weg, was alles vermutlich nur noch schlimmer macht. Aber ich kann momentan nicht anders.
Ich kann noch nicht mal mit meinen Freunden reden. Ich habe nicht die Nerven ihnen hinterher zu rennen und sie anzubetteln, dass sie sich Zeit für mich nehmen, denn von alleine kommt da nichts. Ich will sie aber auch nicht belasten.
Es ist einfach alles scheiße momentan und ich bin absolut überfordert mit meinem Leben. Noch dazu kommt, dass immer wieder diese eine Person in meinen Gedanken rumgeistert, die sagte, ich solle mich nicht in sie verlieben. Dabei bin ich doch eigentlich total beziehungsunfähig!
Ich kann nicht vertrauen, niemandem, noch nicht einmal mir und trotzdem.
Wenn ich könnte, würde ich meine Bettinsel nicht verlassen, denn hier habe ich alles, was ich brauche: Eine Decke unter der ich mich sicher fühle und meinen Laptop mit Stromverbindung.
Aber das geht ja nicht. Denn dann machen sich Menschen 'Sorgen' und ich muss mich erklären, obwohl es sie doch eigentlich gar nicht interessiert!
Vielleicht wird morgen nach dem Termin alles ein bisschen besser...vielleicht.

Donnerstag, 26. Juli 2012

Neues aus dem Fuchsbau





Ich war gestern im verlassenen Fuchbau und habe ein paar Bilder gemacht.
Vielleicht versteht man so besser, warum ich diesen Ort liebe, so skuril er auch ist.

Sonntag, 22. Juli 2012

Tage, die aus dem Kalender gestrichen werden sollten

Heute ist einer dieser Tage, die ich am liebsten aus dem Kalender und vor allem aus meinem Gedächtnis streichen möchte.
Nicht nur, dass ich nach 2 wundervollen Tagen wundervolle Menschen verlassen musste, nein, die Zugfahrt war nicht gerade toll, nicht nur, dass ich angeschwiegen wurde und eine schlecht gelaunte Person neben mir saß, nein, irgendjemand hatte sich auch noch auf die Gleise geworfen, weswegen wir eine gefühlte Ewigkeit auf den Gleisen hingen. Zu Hause angekommen wurde mir dann mitgeteilt, das das Klo wohl immer noch verstopft sei und ich morgen doch bitte den Klempner anrufen solle. Warum meine Mitbewohnerin das nicht gemacht hat, bevor sie gefahren ist, kann ich mir auch nicht erklären. Dann kommen die Handwerker morgen irgendwann zwischen 7 und 12 und als die Herdplatte nicht ging habe ich fast einen Nervenzusammenbruch bekommen. Ich ertrage es nicht sonderlich gut, nach einem Festival alleine zu sein. Ich mag es ein Teil einer riesigen, gesichterlosen Masse zu sein, mich im Strom der Menschen und Emotionen fallen zu lassen und nicht denken zu müssen. Einfach Spaß zu haben. Wenn ich dannach völlig alleine bin, ist es noch schlimmer, als sonst alleine zu sein. Und ich vermisse die Menschen vom Wochenende einfach ganz schrecklich!
Dann rief auch noch dieser schrecklich sympathische Typ an, der sich die WG angucken wollte und das Mädchen, welches eigentlich einziehen will, hatt immer noch nicht unterschrieben und es ist einfach alles zu viel, weil da dieses schreckliche Loch in der Decke ist und ich mit allem Überfordert bin, aber nicht weiß, wie ich das in den Griff bekommen soll, ohne die Menschen, die ich Liebe und die ohnehin schon genug Probleme haben, noch mehr zu belasten.
Noch dazu kommt, dass ich, sobald etwas nicht auf Anhieb funktioniert, panisch werde, in der Angst, dass auch dieses Teil kaputt ist. Und bei jedem der schweren Schritte meiner Nachbarn in der Wohnung über mir habe ich Angst, die Decke fällt mir gleich buchstäblich auf den Kopf.
Ich will einfach nach Hause, dich ich weiß nicht wo das ist und an den einzigen Ort, an dem ich mich bis jetzt immer gut gefühlt habe traue ich mich nicht, weil dies früher oder später ein Seelenstripties bedeuten würde, was einfach immer schockierend wäre und ich dann dort nie wieder hin könnte, zumindest rede ich mir das ein.
Ich hätte jetzt auch gerne jemanden hier, der mich einfach in den Arm nimmt, mir den Kopf krault und mich ganz vielleicht sogar küsst. Stattdessen habe ich die halbe Flasche Sekt über mich und das Bett gekippt und trinke jetzt billigen Korn.

Sonntag, 1. Juli 2012

Die Pro-Contra-Liste ohne Contra

Momentan ist alles mittelmies bis scheiße. Ich muss ausziehen und will das eigentlich gar nicht. Deswegen habe ich beschlossen eine reine Pro-Liste zu schreiben, weil ich sonst massenweise mehr Contra finden würde.
Pro:
-Kommen und gehen ohne mich an- oder abmelden zu müssen
- nachts duschen können
- kochen und essen, wann immer ich will
- spontan Freunde einlanden können
- keine weißen Hundehaare mehr auf der Kleidung
- größeres Zimmer
- öfter ins Theater gehen
- mit dem Rad zur Schule fahren können
- schneller in der Stadt und an den Flüssen sein
- näher an Pat
- komme auch mitten in der Nacht noch nach Hause
- ich kann kommen und gehen, wann ich will

Das schlimme ist ich finde zu jedem Pro-Argument mindestens 5 Contras. Ach das ist doch alles scheiße!

Samstag, 30. Juni 2012

Sommer

Seit ein paar Wochen hat der Sommer hier Einzug gehalten. Der Garten hat sich in ein Farbenmeer verwandelt, tagtäglich finde ich neue, mir bis dato fremde Insekten, die Frösche geben jeden Abend ein Konzert und ich bin sowas wie braun. Meine Haut duftet nach Sonnenschweiß und meine Sommersprossen ploppen nur so auf. Zu Hause trage ich schon lange keine Schuhe mehr, morgens werde ich von dem mich kitzelnden Sonnenstrahlen, die schon morgens im Bett meine haut küssen, geweckt und fast jeden abend weht von irgendwo her der Geruch von einer Grillfeier gepaart mit fröhlichem, alkoholschwangerem Lachen. Auf dem Weg zur Bushaltestelle zaubern Kreidekunstwerke mir immer wieder ein lächeln auf die Lippen und die Temperaturen verführen mich immer wieder dazu eine sehr kurze Hose oder gar ein Kleid zu tragen. Immer dann, wenn es unerträglich drückend wird reißt der Himmel plötzlich auf und ein von Donnern und Blitzen begleiteter Regenguss nährt die Pflanzen, ehe sie vertrocknen können.
Ja, jetzt gerade mag ich den Sommer. Schon morgen kann ich sein, dass ich über die Hitze jammere oder über meinen ersten, richtigen Sonnenbrand dieses Jahr oder über die Mückenstiche. Aber jetzt, genau jetzt finde ich das alles großartig.

Montag, 11. Juni 2012

Pandoras Büchse

Vielleicht bin ich auch einfach eine Art Büchse der Pandora. Von Außen wecke ich Neugierde, manchmal jedenfalls, wenn man mich öffnet, also näher kennen lernt bricht ein Haufen Dunkelheit und Probleme über einen herein, doch wenn diese sich erst einmal verzogen haben bleiben nur noch die Schönen Dinge zurück, so etwas wie Hoffnung, vielleicht sogar Liebe. Doch offenbar haben die Menschen gelernt und nur die wenigsten trauen sich, mich zu öffnen, oder es zu versuchen, aber bis jetzt hat jeder nach kurzer Zeit den Deckel geschlossen und nie die Schönen Dinge freigelegt.

Samstag, 9. Juni 2012

Tod und Verderben

Manchmal ist es so schwer mich nicht von dem Gedanken einspinnen zu lassen, dass ich eine Spur des Chaos und der Verwüstung hinter mir herzieht. Dass ich geliebten Menschen schade, auch, wenn der Gedanke noch so irrational ist.
Doch ich weiß, dass, wenn ich zulassen würde, dass dieser Gedanke besitzt von mir ergreift, ist alles verloren. Dieser Gedanke ist wie ein Dementor und es liegt an mir genügend Fröhlichkeit zusammen zu kratzen um einen Patronus hervorzurufen. 

Dienstag, 5. Juni 2012

Kopfgespenst

Jeden verdammten Tag versuche ich meine Gedanken zu ordnen, versuche das mit Frieda, mit Karin, mit Adi, mit Kate, die plötzlich wieder mit mir redet, als sei nie etwas gewesen, mit dem Umzug und der Schule in den Griff zu bekommen. Doch immer, wenn ich das halbwegs geschafft habe stielt sich dieses eine Gesicht, diese Stimme, die diesen einen Satz leise ausspricht:
'Verlieb' dich bloß nicht in mich!'
Nein, sicher nicht, als wäre dafür Platz und Zeit! Abgesehen davon weiß ich ja noch nicht mal was das ist, dieses verliebt sein. Natürlich kenne ich all die abermillionen Worte, mit denen es beschrieben wird, aber wie es wirklich ist, keine Ahnung. Und dennoch, da bist so oft du in meinem Kopf, selbst in meinen Träumen und ich weiß nicht damit umzugehen. Neben dir wirke ich wie ein dummes, kleines Kind. Vielleicht bin ich das auch einfach. Es hätte nie eine Zukunft, selbst wenn ich wüsste, was das ist. Du lebst in einer ganz anderen Welt und ich will mich sowieso niemandem zumuten. Und schon gar nicht meine Probleme.
Ah da sind sie wieder, sie verdrängen dich aus meinen Gedanken, aber selten für lange. Ich weiß nicht was schlimmer ist: Das Gefühl in den Problemen zu ertrinken oder dich in meinem Kopf rumspuken zu haben ohne zu wissen, warum.
Es macht das alles nur noch so verdammt viel komplizierter und ist dennoch irgendwie tröstlich. Aber vor allem verwirrend. Aber das ist momentan sowieso alles und jeder.
Vielleicht wünsche ich mir auch einfach etwas so sehr, was ich nie hatte und vermutlich auch nie haben werde und projiziere es auf dich. Solange du es nicht weißt, ist es ok. Oder auch nicht. ich weiß es nicht.

Samstag, 26. Mai 2012

Ping Pong


Und schon wieder werde ich in ein neues Leben mit aller Gewalt und Überraschung geschubst. Mal wieder ohne jegliche Vorankündigung. Hat das denn niemals ein Ende? Werde ich irgendwann jemals meinen Platz in dieser Welt finden? Den Platz wo ich hingehöre, wo ich glücklich bin und wo ich vor allem bleiben kann?
Schon als Kind hat man mich die ganze Zeit aus einer Welt gerissen und in die andere hineingestoft, egal ob ich wollte oder nicht. Und wenn ich mich gerade daran gewöhnt hatte ging das Spiel wieder von vorne los. Wenn ich jetzt so überlege, was das eigentlich immer so. Immer, wenn ich mich gewöhnt hatte, wurde ich aus dem, was ich als ‚mein Leben‘ bezeichnet hätte, rausgerissen.
Vielleicht kann ich mich deswegen so gut an neue Gegebenheiten anpassen und habe keine Ansprüche, solange man mich halbwegs in Ruhe lässt, solange man mir meine Freiheit lässt.
Mittlerweile habe ich es offenbar verinnerlicht, dass nichts bleibt, und schon gar nicht das Gute. Wozu also vertrauen und Bindungen eingehen? Wozu also Lieben, wenn es einem nach wenigen wertvollen Wochen oder mit Glück Monaten eh wieder genommen wird? Ich weiß nicht, wie es ist, jemanden bedingungslos zu lieben, jemandem zu 100% zu vertrauen, einer Person wirklich alles zu erzählen.
Ich kann das einfach nicht, ich kann keine wirklich tiefe Bindung eingehen. Vielleicht bei einer Person, aber auch nur vielleicht. Bei allen anderen schwebt immer diese Angst des verletzt und verlassen werden über mir und spukt in meinem Kopf umher. Natürlich schützt es und macht bei neuen Verlusten etwas stärker, aber es ist auch nicht schön zu sehen, wie alle um einen herum Beziehungen eingehen, von Liebe, selbst unerwiderter sprechen.
Ich möchte dieses Gefühl auch kennen und endlich meinen emotionalen Schutzschild aufbrechen.
Aber ich glaube dazu muss ich erst einmal wirkliches Vertrauen aufbauen können, dazu brauche ich ruhe und die Gewissheit, dass sich sonst nichts ändert, zumindest nichts großen, wie mein Wohnort, meine Bezugspersonen, mein Vormund, etc. Ich will Konstanten, Stabilität, damit ich diejenige sein kann, die mein Leben mit Spontanität  würzen kann, es in neue Richtungen schubsen kann.
Ich will endlich das Gefühl haben selbst über mein Leben entscheidet und nicht mein Leben über mich. Ich will endlich kein PingPong-Ball mehr sein, den ein leichter Hauch schon in eine andere Richtung stößt und der seiner Umgebung hoffnungslos ausgeliefert ist und, einmal in Bewegung gesetzt recht unkontrolliert durch die Gegend springt.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Der Fuchbau

Mein neues zu Hause ist in meinen Augen perfekt. Eben so wie der Fuchsbau. Auf den ersten Blick nichts besonderes, eher klein und ein wenig schäbig, ständig unaufgeräumt und nur verrückte aber liebenswerte Menschen dort.
Ich habe mich dazu entschlossen eine Art 'Rubrik' in meinem Blog einzurichten, in der ich anhand eines Beispieles erkläre, warum dieser Ort für mich so wundervoll ist:
Heute WhyBurrowisawesome #1

In der offenen Küche steht am großen Esstisch ein Sofa. Andere Menschen haben Bänke, wir haben ein Sofa. Und das ist absolut großartig, denn wenn man morgens noch müde runter kommt, kann man sich einen Kaffee machen und sich auf das Sofa kuscheln. Oder am Wochenende kann man sich ein riesiges Frühstück machen, überfressen und dann, ohne aufstehen zu müssen, erst mal ein Nickerchen machen. Das gleiche gilt auch für abends. Jeder kennt das Gefühl, wenn man sich an einem leckeren Essen überfressen hat und am liebsten schlafen will, aber zu faul zum Aufstehen ist. Das Problem habe ich nicht mehr. Ich kann mich einfach zur Seite kippen lassen, in die Decke kuschen und erst mal schlafen.
Oft kommt dann nach kurzer Zeit der Hund dazu und legt sich über die kalten Füße.
Jeder Mensch sollte in den Genuss einer Couch am Esstisch kommen!



Sonntag, 13. Mai 2012

Alles dreht sich momentan so schnell und ich komme nicht mit, bin wie ein Feld in einem Strom, an dem die Fluten langsam nagen um ihn loszulösen und mit sich davon zu tragen, wobei er immer kleiner und kleiner wird.
Ich habe das Gefühl, den halt zu verliehen.
Es wird alles ein wenig zu viel und dabei wird das meiste weniger:
Viele meiner Freunde reden kaum noch bis gar nicht mehr mit mir. Die Zeit, in der ich meinen Kopf frei benutzen kann und er nicht von irgendwelchen Emotionen, die ich zu verdrängen versuche, verstopft wird. Meine Motivation, irgendetwas für die Schule zu tun, morgens aufzustehen. Die Zeit, in der ich lache.
Und in letzter Zeit auch meine innerlichen Barrieren.
Da sind all diese wundervollen Menschen um die ich mir Sorgen mache, denen ich aber nicht helfen kann, weil ich keine Zeit habe, weil sie mich nicht lassen, weil ich nicht weiß, wie.
Und dann kann ich mich einfach nicht auf irgendwas konzentrieren. Alle Straßen in meinem Hirn sind verstopft, Informationen kommen einfach nicht durch und machen kehrt, ehe sie auch nur ansatzweise aufgenommen werden konnten. Ich lese ein und die gleiche Seite immer und immer wieder und versuche verzweifelt all diese verwirrenden Gefühle und vor allem Ängste beiseite zu drängen. Doch an ihre Stelle treten Bilder von Kisten mit Katzenbabys und Erinnerung an Düfte, an Augen, an Lippen.
Das ist zwar besser, als die Ängste, aber es bringt mich auch nicht weiter. Und wenn ich versuche auch all dies zu verdrängen, bricht wieder die Angst über mich hinein. Die Angst all das, was ich jetzt habe zu verlieren, oder auch nur einen einzigen Teil. Oder dass ich all das nicht mehr allzu lange mitmachen kann, dass irgendwann die Decke der Erinnerungsthruen aufbrechen und die dunklen, dornigen Arme der Vergangenheit mich zerreißen wollen.
Alles scheint schrecklich instabil zu sein, jedes einzelne Wort könnte hier, im Fuchsbau, Welten zerstören. Ich bin ständig auf der Hut und versuche meine Impulsivität zu zügeln. Dabei sollte das doch nicht so sein!
Hier ist der Fuchsbau, hier ist immer alles gut, egal, wie mies es da draußen auch ist.
Und dann ist da noch diese tolle Sache, das es wohl doch eine Person gibt, die mich sehr anziehend findet, allerdings ist das so mit die falscheste Person, die ich mir vorstellen könnte. Ich liebe sie, ohne Frage, aber als Freundin, nicht sexuell. Denn auch wenn sie hübsch ist, finde ich sie absolut nicht anziehend. Und jetzt redet sie nicht mehr mit mir, weil sie 'Abstand' braucht. Und natürlich bedeutet dies auch, dass gemeinsame Freunde nichts mehr von ihr hören. Natürlich machen sie sich deswegen Sorgen, aber ich kann ihnen nicht viel sagen.
Und dann ist da auch noch mein vermutlich bester Freund, der emotional momentan extremst überfordert ist, mit mir aber nicht reden will und mich immer öfter ignoriert.
Es tut weh. Nicht nur, weil er sich verändert, sondern vor allem, weil er mir fehlt.
Meine persönliche Molly ist auch am Rande ihrer Kräfte. Doch ihr kann ich am wenigsten helfen.
Ich kann niemandem helfen und das macht mich verrückt!
Und dann ist da auch noch sie. Sie schwirrt mir durch den Kopf, ihre Stimme, ihr Geruch, ihr Gesicht, ihr Lachen, einfach alles und immer wieder und ständig.
'Verliebt dich bloß nicht in mich!'
Nein, sicher nicht. Das wäre ja auch das dümmste, was ich tun könnte! Du bist zwar unglaublich schön und intelligent und absolut keine Prinzessin, aber neben dir bin ich ein dummes, kleines, unerfahrenes Kind! Was für einen Sinn hätte das? Zwischen uns liegen Welten, metaphorisch als auch wörtlich.
Und dennoch spukst du immer wieder in meinen Gedanken rum. Ob es dieses berühmte 'verliebt sein' ist, keine Ahnung.
Und dabei soll ich mich doch auf die Schule konzentrieren, soll meine Facharbeit schreiben. Nur noch wenige Monate und dann schreibe ich schon Abi. Heute in einem Jahr habe ich die Schule schon verlassen, jetzt zählt es. Doch all das nutzt nichts. Mein Kopf interessiert das nicht.
Schule ist der Ort, zu dem du musst um unnützen Kram zu lernen, der dich nicht interessiert und den du nie wieder brauchen wirst, umgeben von Menschen, die du nicht leiden kannst und die dich noch weniger mögen. Aber reg dich nicht auf, nimm es einfach hin. Ommmmmmm einfach hinnehmen ommmmm.Diese beschissene fast buddhistische Ruhe, die ich der Schule gegenüber momentan an den Tag lege, wird mich noch irgendwann einiges kosten, das weiß ich jetzt schon. In spätestens ein paar Jahren werde ich mich für meine Faulheit verfluchen, weil meine Noten nicht mich und meinen Verstand wiederspiegeln und ich dennoch auf sie reduziert werde.
Aber all das andere blockiert meinen Kopf momentan und ich kann auch mit kaum einen wirklich darüber reden, weil ich den Menschen entweder nicht genug vertraue, sie selbst schon genug Probleme haben oder sie mir einfach nicht zuhören.
Und dabei dachte ich, es wird alles leichter. Am Arsch.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Valentinstag

Der 14. Februar ist das alljähliche, übelkeitserreden kitschige Schlachtfest des Kommerz, an dem dem alle Pärchen auf Knopfdruck glücklich sind und der soziale Status in Blumen und Pralinen aufgewogen wird.

In meinen Augen alles mehr als Lächerlich, weswegen ich eigentlich jedes Jahr froh bin, wenn ich mich an diesem Tag so gut wie möglich vor dem Rest der Welt verstecken kann.
Dieses Jahr ist mir das äußerst gut gelungen.
Kein Radio, kaum soziale Netzwerke und seit 4 Tagen die Stadt als solches gemieden.
Ok, ich gebs zu, es ist scheiße am Valentinstag alleine rumzuhängen, wenn alle anderen sich herzen und lieben auch, wenn alles nur gespielt ist.

Liege also zu Hause auf dem Sofa und lese da klingelt mein Handy. (Ein Wunder, dass ich es gehört habe.)
'Wo ist heute Abend noch mal das Kurstreffen?'
'Ehm...Kurstreffen?'
'Ja, Deutschkurstreffen, heute.'
'DAS IST HEUTE? Ernsthaft?'
'Jaha! Also, wo ist das?'
'Im Circus, glaube ich...aber wann??'
'Um halb 8, bis dann!'
Ich starre mein Handy einen moment verdattert an, dann blicke ich auf die Uhr. Ich habe genau 15 Minuten um mich umzuziehen und zum Bus zu sprinten um pünktlich zu meinem Date zu kommen!

Zur Erklärung:
Ich liebe meinen Deutsch-LK. Wir sitzen dort mit 9 intelligenten Menschen in entspannter Runde unter den Augen des Gottlehrer (DocMartins, Röhre, Bandshirt und Lindenstraßenjutebeutel). Donnerstag ist traditioneller Weise Kuchentag. Jede Woche, ohne Ausnahme. Jeder sagt das, was er denkt, ohne verurteilt zu werden, Hausaufgaben gibt es nur alle 2 Monate und meist drüfen wir uns individuell die Themen aussuchen. Finden wir eine Lektüre kollektiv scheiße, lesen wir halt was anderes, usw.

Nach und nach quetschen wir uns alle an den reservierten Tisch, es sind mehr, als gedacht, da diverse Menschen noch getroffen wurden. letztendlich sind wir 13 an einem Tisch für 6.
'Tom' wird von Gottmensch bestens verarscht, wie immer. Ein Freund, kurzerhand in Paul umgetauft, von einem aus dem Kurs wird als neuer Schüler vorgestellt. Er sei seit heute auf unserer Schule, weil er von einer anderen geflogen sein, weil er einen Laden angezündet habe. 'Tom' glaubt es natürlich und Paul spielt seine Rolle grandios. Nach den ersten geleerten Gläsern und verdrückten Pizzen begeben wir uns in den Keller des von mir sehr geliebten Etablissements.
Heute Abend ist Lesecircus angesagt. Eine Premiere!

Lesecircus ist eine Veranstaltung mit Slamern, die in lustigen Spielen mit ihren Texten gegeneinander antreten, Texte einfach so vorlesen oder sonst irgendwas auf der Bühne machen. Es gibt eine Stammrunde, einen Gast und 2 'Spontanauftritte'


Gottmensch macht immer wieder Werbung für Poetry Salm und Co und ich liebe diese Kunstform sowieso schon seit Jahren.
Gemütlich zusammensitzend in den dunkeln Ecken des kleinen Raumes mit der noch kleineren Bühne, auf der Lokalmöchtegernhelden und Rhetorikgötter wie Martin Sonneborn gleichermaßen stehen, sitzen wir, der Deutschherzkurs. Und Lachen, weinen, stocken, grübeln, lächeln, schmunzeln und trinken.
Zu meiner mehr als großen Freude stelle ich sogar fest, dass ich hier Club Mate bekomme!
Das bekommt man sonst nirgends in dieser fuck Stadt.
In der Pause gab es dann noch das ein oder andere Pläuschchen mit den großartigen Slamern und auch die zweite Hälfte war ebenso großartig wie ich es vom Circus gewohnt bin.
Und irgendwann stolpern wir dann alle endorphingeladen aus der Tür in den leichten Nieselregen und verschwanden nach ein paar Worten des Abschiedes in die Dunkelheit.
Ob 'Tom' mittlerweile begriffen hat, was Paul nicht Paul heißt und nicht bei uns im Kurs ist (auch, wenn er gut da reinpassen würde) werden wir noch sehen.

Sonntag, 5. Februar 2012

Brücke nach Terabithia

Bei diesem unglaublich tollen Wetter hat es mich heute wieder einmal nach draußen gezogen. Ohne Hund, da dieser natürlich nicht den Besuch alleine lassen konnte.
In meinen innig geliebten Matschboots, dicker Jacke und im Schal vergraben bin ich durch das Dorf hoch, über wiesen und Felder, durch den Wald auf den ehemaligen Truppenübungsplatz gelaufen. Die tiefstehende Sonne hat alles in ein unwirkliches Gold getaucht und die Kälte hat im Laufe der letzten Tage jede Pfütze in eine glitzernde Miniatureislaufbahn verwandelt.
Ein Teil des Übungsplatzes wird heute gelegentlich von Motorsportfreunden als Rennstrecke benutzt, also ist hier eine riesige Erdfläche mit Hügeln, Sprungschanzen und Kratern.
Bei diesen Temperaturen ist die Erde natürlich steinhart gefroren und abermillionen winziger Eiskristalle lassen sie glitzern.
Die Krater sind normalerweise immer mit Wasser gefüllt, doch bei diesem Wetter sind sie komplett zugefroren, sodass man darauf im warmen Sonnenschein schlittern kann.
Was ich natürlich gemacht habe! In meinen Schlammboot. Laut und fröhlich, vielleicht ein klein wenig verrückt, lachend und drehte mich und lachte und lag dann schließlich prustend lachend auf der Eisfläche und genoss den Moment.

Ich bin durch das ganze Gebiet gerannt und kam mir vor wie eine Kreuzung aus Dr. Henry Walton Jones, Jr. und einem kleine Kind, dass die große weite Welt erkundet, die eigentlich gar nicht so groß ist.
Oben, auf einer der Sprungschanzen stand ich dann einfach eine Weile, drehte mich sprachlos von der Schönheit des Augenblicks während die tiefstehende Sonne mein Haar in ein glühendes Gold tauchte. Überall in der eintönig braunen, unebenen Landschaft glänzten Weise Eisflächen, die nur darauf warteten, dass man auf ihnen schlittert.
Nach bestimmt einer Stunde hatte ich jede dieser Flächen beschlittert, natürliche lachend und singend und war froh, dass mich niemand sehen konnte. Hätte ich vermutlich eh nicht gemerkt.

Irgendwann fand ich dann noch ein Stahlseil und als mein Kopf durch die Kälte anfing so zu schmerzen, dass ich es nicht mehr ignorieren konnte machte ich mich, ein wenig traurig auf den Rückweg.
Morgen werde ich diesem magischen Land einen erneuten Besuch abstatten und es mit meinem Jauchzen erfüllen.

Dienstag, 31. Januar 2012

InstandNordlicht

Es gibt Tage, an denen würde ich mich am liebsten in meine grüne Zuckerwattewelt zurückziehen, weil ich keine Zeit habe und dann gibt es aber auch Tage wie heute, an denen ich schrecklich gestresst, aber voller lachen und Energie.
An diesen Tagen renne ich fröhlich durch die Gegend, stehts mit einem fröhlichen Lächeln auf den Lippe, 'tanze', wenn ich mich unbeobachtet fühle und bekomme einen Lachanfall, wenn ich die Treppe runter falle und meine Knie mal wieder bluten.
Auch eine weniger gute Note, Kommentare meiner Mitschüler oder böse Post kriegen mich dann nicht klein.
Meist habe ich solche Tage nach einem GJ-Wochenende und wenn ich viel Zeit mit den Wundermenschen meines Lebens verbringen kann.
Wenn ich glauben kann, die Welt in das Glitzern eines Nordlichtes zu hüllen. Dann macht mir Stress Spaß, dann renne ich gerne in jeder freien Minute zwischen Sekretariat, Bibliothek, Lehrerzimmer und meiner Traumwelt hin und her, dann mache ich sogar Hausaufgaben und räume auf.
Dann kommt es auch schon einmal vor, dass ich vor lachen buchstäblich unter dem Tisch liege und versuche den Hund aus meinem Gesicht zu halten,
An diesen Tagen begleitet mich stehts laute und zuckrige Musik in meinem Kopf und ein Filter lässt mich nur die leuchtendschönen Dinge wahrnehmen. Die ersten warmen Sonnenstrahlen seit Tagen, der Duft aus der Bäckerei, das Lachen der Kinder, die auf der Straße spielen, das schiefe Singen von Frieda aus ihrem Zimmer.
An diesen Tagen könnte ich die Welt verändern, wenn ich mehr Zeit hätte, denn an diesen Tagen glaube ich fest daran, dass alles möglich ist, wenn man nur will.

Leider sind diese Tage viel zu selten. Ich koste jeden Moment aus, tanze, singe, lache, schwärme und lebe.

Sonntag, 29. Januar 2012

Jammern

Momentan ist einfach alles zu viel. Ich fühle mich wie ein voller Schwamm mit dem jemand versucht eine Pfütze aufzuwischen.
Es ist nicht nur so, dass ich mehr machen müsste, sondern auch, dass ich mehr machen will, aber ich kann einfach nicht.
Und dann habe ich ein schlechtes gewissen, wenn andere mir die Arbeit abnehmen, weil diese wundervollen Menschen selbst genug Stress haben und ich sie zusätzlich belasten.
Jedes mal, wenn ich diese Wohnung betrete um mein altes Leben, zumindest das, wovon ich dachte, es sei mein Leben in Kisten und Müllsäcke zu verpacken, möchte ich einfach heulen, dich Tränen fließen schon lange keine mehr.
An ihrer Stelle tritt eine unendliche Leere, die mich betäubt und lähmt und ich schaffe es einfach nicht, irgendetwas zu machen und will einfach nur weg. Wieder zurück verbarrikadiere ich mich in meinem Zimmer und verdränge alles mit Musik.
Aber auch dann macht sich K. sorgen. Nach ein paar Stunden schickt sie F. zu mir hoch und ich lächel sie bemüht an. Zum Glück bemerkt sie das Aufgesetzte nicht.
Sie hat selbst genug Probleme.
Auch der Papierkram bleibt mir dank K. weitgehend erspart, doch das bisschen, was ich mitbekomme lässt mich auch immer und immer wieder verzweifeln.
Was hat diese Frau nur getan? Wie konnte sie behaupten, mich jemals geliebt zu haben.
Und ich kann es auch nicht rückgängig machen, weil ich sonst zu meinem Erzeuger muss.

Das ist auch wieder eine dieser wundervollen Dinge, die momentan meinen meine spinnenseiderne Psyche einzureißen drohen. Kaum war sie tot meine er, er müsse sich in mein Leben einmischen, als hätte es die letzten Jahre nicht gegeben, als wäre er immer ein Vater gewesen oder zumindest so etwas ähnliches.
Am liebsten würde ich ihn aus meinem Leben verbannen, doch das geht nicht, weil.
Weil ich meine möbel unterstellen muss, weil ich Geld brauche, weil diese scheißverfickte Bürokratie es mir nicht erlaubt!
Und dann sind da noch so wundervolle Lehrer, die mir das Leben zusätzlich zur Hölle machen. Meine Fehlstunden wolle sie nicht entschuldigen, auch wenn ich sonst nur apathisch dort sitzen würde. Wenn ich dort sitze und mich zusammen reiße, nicht aufzuspringen und alle anzuschreien, weil sie dumm und einfältig und nutzlos sind und nicht wissen, was es heißt zu leben, wirkliche Probleme zu haben, und mich einfach nicht konzentrieren kann, dann bekomme ich schlechte Noten. Uns aus mir unersichtlichen Gründen nehmen diese meine Lehrer persönlich und anstatt mir zu helfen oder mir zumindest einmal zuzuhören machen sie es einfach nur schlimmer.
Und dann sind da noch all diese anderen verwirrenden Gedanken, die sich drehen und drehen und drehen und die eigentlich gar nicht da sein sollten, weil ich es nicht kann, weil ich es nicht darf, weil dafür kein Platz in meinem sogenannten Leben ist, die dennoch da sind. Und sich drehen und mich ablenken und meine ohnehin nicht vorhandene Konzentration vollends ruinieren.
Und dabei muss ich nachdenken, über alles und jeden und überlegt vorgehen und wissen, was ich tue, da es momentan alles so unendlich wichtig für die nächsten paar Jahre ist, vielleicht für den Rest meines Lebens.
Doch es geht einfach nicht. Jede Pore ist verstopft und lässt keinen Gedankenfluss zu und von außen drückt immer noch mehr hinein und ich kann es einfach nicht aufnehmen. So sehr ich es auch versuche.