Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist mir eine Ehre sie alle beim ersten von hoffentlich vielen BMA's begrüßen zu dürfen.
Zunächst einmal, bei dieser Veranstaltung wird nicht die beste aller Mütter gewählt, es ist mehr eine Verleihung ähnlich der Goldenen Himbeere. Aber bitte, warten sie und gehen sie noch nicht, ich bin sicher, diese Veranstaltung wird durchaus interessant für sie! Naja vielleicht auch nicht, aber seine wir doch einfach mal ein wenig optimistisch!
Der diesjährige BMA geht an eine Person, eine Frau, soviel kann ich schon einmal verraten. Ja, eine große Überraschung, dass der Best Mom Award an eine Frau geht!
Die diesjährige Gewinnerin ist eine ganz besondere Frau, seit nun mehr 17 Jahren "kümmert" sie sich um ihre einzige Tochter. Dabei erduldet sie keinerlei Widerworte oder andere Meinungen, egal wie antiquiert und eingestaubt ihre Ansichten auch sein mögen. Jegliche Diskussion "gewinnt" sie mit ihrem größtem Trumpf:
"Ich bin deine Mutter, und du hast das zu tun, was ich sage!" Genial oder?
Wiedersetzt sich ihre ach so pubertäre Tochter dennoch, greift sie im Gegensatz zu vielen anderen gandenlos durch, auch wenn es mit mehrwöchigem Internetverbot oder einer Polizeieskorte für die Tochter von einer Freundin nach Hause endet. Gegen jegliche Art von Pädagogen, Psychologen und Psychotherapeuten ist sie absolut resistent. Sie hat eine noch nie beobachtete Gabe bei Bedrängnis den bei den meisten Menschen ausgeprägten Mitleidssinn durch Schluchzer und Tränen zu aktivieren, sodass jeglicher Therapieversuch abgebrochen und vertag wird bis schließlich auch der letzte Fachmann resigniert.
Beeindruckend nicht wahr?
Ich selbst stauen immer wieder von neuem darüber! Besonders über die anfängliche Feindseligkeit, die mir dank meiner Ignoranz dem Geheule gegenüber, entgegengebracht wird. Auch ein fast Einjähriger fluchtartiger Auszug in eine staatliche Einrichtung Seitens der Tochter hat nichts bewirkt.
Einfach großartig diese absolute treue den einen Idealen, wirklich beeindruckend.
Ich erspare mir jetzt sämtliche vergleiche diesbezüglich, das wäre dann doch unangebracht, den mit ihr verglichenen gegenüber.
Und erst heute hat sie einen weiteren wundervollen Beweis ihrer Würdigkeit dieses Preises geschaffen!
Nach 4-tägiger Abstinenz von den heimatlichen Gemächern ist das erste, was sie der Tochter in scharmanter Art, wie eh und je, entgegen schleudert, als diese nach einem langen und anstrengenden Tag durch die Tür kommt:"Du hast schon wieder Haare im Abfluss vergessen"
Auf Fragen nach dem Befinden und den Erlebnissen auf der Reise wird keine Antwort gegeben und nach den Befinden und oder Bedürfnissen der Tochter wird nicht gefragt, nicht, was es neues in der Schule gibt, nicht, warum sie so müde ist und warum sie so spät erst aus der Schule kommt, den gestrigen Konzertbesuch hat sie vermutlich nicht einmal wahrgenommen. Gekrönt wird das ganze noch von der mit einem süffisanten Lächeln geschmückten Frage, ob die Tochter, die seit Jahren vegetarisch lebt, nicht ein Stück Schinken-Salami-Pizza möchte.
Sind sie, meine werten Damen und Herren, nach diesem kurzen Einblick, sind sie nicht auch der Meinung, das der diesjährige BMA an die von mir beschrieben Person gehen muss?
Wenn nicht auch egal, ich darf ja den Prei übergeben!
Also begrüßen sie bitte mit einem tobenden Applaus meine Mutter!
It, bitte, dieser Preis steht dir wirklich zu!
Donnerstag, 25. August 2011
Montag, 22. August 2011
Der Frühling ist vorbei und der Sommer gnadenlos
Ich weiß nicht genau, wie ich schreiben soll, was ich schreiben will und ich fürchte es wird ein wenig chaotisch, aber genau das spiegel meinen momentanen Gemütszustand wieder.
Heute Mittage war ich noch bei meiner Wahlfamilie und habe mir F. die Beine im Teich gekühlt und die Hitze erschien mir das schlimmste überhaupt. Wieder zu Hause begann meine übliche Nachrichtenrunde, mitlerweile bin ich dazu übergegangen nur noch die Posts von Onlineaktivisten.com zu lesen, da dort alle für mich relevanten Themen auftauchen. Überhaupt beziehe ich in letzter Zeit sehr vieler meiner täglichen Informationen über Facebook und es gefällt mir, auch wenn viel darüber geschipft wird.
Heute haben mich 3 Themen sehr bewegt:
1) http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/welt-im-wandel/355502/355503.php
2) http://www.sueddeutsche.de/politik/proteste-in-aller-welt-heiliger-zorn-der-jugend-1.1133140
3) http://www.welt.de/politik/ausland/article13478596/Island-versucht-sich-an-Politik-ohne-Politiker.html
Endlich einmal etwas Erfreuliches! Das Volk kann via facebook mit an seinen eigenen Gesetzten arbeiten, so, dass jeder, wirklich JEDER mitreden kann. Ich finde das einfach Großartig, denn seien wir mal ehrlich, der kritischste Ort unserer Zeit, die hitzigsten Diskussionen finden hier, im www statt. Hier treffen die unterschiedlichsten Meinungen frontal aufeinander ohne sich eingeschränkt oder bedroht zu fühlen.
Ich will mehr davon, mehr Basisdemokratie , mehr echte Demokratie auch in Deutschland.
Die Libyer feiern auf der Straße, was genau los ist, weiß niemand. Ist es ein Sieg? Ist es nur ein vorläufiger? Es ist egal, sie glauben daran, sie wollen daran glauben, ebenso wie ich. Vor wenigen Monaten habe ich ein Video gesehen, auf dem Menschen sich wenige Minuten zuvor gegenseitig bei Straßenkämpfen für ihr Recht auf Demokratie und Freiheit erschossen haben und ich habe geweint. Nun sehe ich Die Angehörigen dieser Toten, oftmals kaum älter als ich selbst, mitten in der Nacht lautstark und glückstrunken feiern. Und ich weine. Ich hoffe so inständig, dass es der Sieg ist, ich will gar nichts anderes akzeptieren. Kein Toter soll umsonst gestorben sein, keien Angst umsonst gefühlt. Ich kenne das Gefühl in einer Gruppe zu sein und einen, wenn auch kleinen Sieg für seine Überzeugungen und gegen eine scheinbar stärkere Macht errungen zu haben und ich wünsche mir genau jetzt auf diesem Platz zu stehen und einfach mitzujubeln, auch wenn ich kein Wort verstehen würde.
Denn das, genau jetzt ist Geschichte, Geschichte wie der Bau der Pyramiden, Geschichte wie die Gründung von Städten, Geschichte wie die Erfindung des Buchdruckes, wie die Reformation, und wie jeder einzelnen verdammte Krieg. Diese Nacht wird unter Umständen in noch nicht einmal 10 Jahren in den Büchern Stehen und Generationen von Schülern werden sich bemühen (müssen), sich vorzustellen, wie es in dieser Nacht war, was in diesem Jahr Passiert ist, oft lange vor ihrer Zeit und wir, wir nehmen es oftmals einfach nicht war.

Und ich sitze jetzt immer noch hier, auf dem Balkon und sauge die Bilder begierig in mich auf. Mittlerweile bin ich umgeben von der gütigen Kühle der Nacht und weiß jetzt schon, dass ich es in wenigen Stunden bereuen werde, so lange Geschichte erleben zu wollen. Aber das wird nur einen Tag lang so sein. Vielleicht werde ich meinen Enkeln von diesem Tag, dieser Nacht berichten, wenn sie über ihren Büchern stöhnen und ich werde versuchen ihnen alles so lebensnahe wie möglich zu erzählen, was ich gefühlt habe.
Ich könnte zu jedem dieser Artikel ganze Romane schreiben, aber diese wären dann nur noch chaotischer, als dieser Post ohnehin schon ist. Ich weiß noch nicht einmal sicher, warum ich das hier alles aufschreibe, ich schätze weil es so absurd ist.
Während ich die Nachtluft genieße werden Plätze umbenannt, auf Gadaffi-Poster geschossen und getrampelt.
WE ARE FREE!
Es muss einfach so sein!
Guten Nacht.
Heute Mittage war ich noch bei meiner Wahlfamilie und habe mir F. die Beine im Teich gekühlt und die Hitze erschien mir das schlimmste überhaupt. Wieder zu Hause begann meine übliche Nachrichtenrunde, mitlerweile bin ich dazu übergegangen nur noch die Posts von Onlineaktivisten.com zu lesen, da dort alle für mich relevanten Themen auftauchen. Überhaupt beziehe ich in letzter Zeit sehr vieler meiner täglichen Informationen über Facebook und es gefällt mir, auch wenn viel darüber geschipft wird.
Heute haben mich 3 Themen sehr bewegt:
1) http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/welt-im-wandel/355502/355503.php
Das Informationsvolumen, das ein heutiger Mensch an einem einzigen Tag aufnimmt, ist wahrscheinlich größer als alles, was Landbewohner vor einigen Jahrhunderten in ihrem Leben kennenlernten. In einer Tageszeitung stehen mehr Fakten, als ein Mensch des achtzehnten Jahrhunderts bis zu seinem Tod erfuhr, und auf der Fifth Avenue in New York, auf den Champs-Elysées in Paris oder auf der Shiyuba-Kreuzung in Tokio sieht man an einem gewöhnlichen Mittag mehr Menschen, als unsere Vorfahren je zu Gesicht bekamen.Ist das nicht einfach unglaublich? Und wir merken es noch nicht einmal! Meine Generation steht in dem Ruf desinteressiert zu sein, ständig vor dem PC zu hängen oder am Smartphone, aber eben diese Geräte sorgen erst für diese Datenflut. Natürlich variiert die Qualität der Informationen von Nutzer zu Nutzer, doch ist nicht auch ein Bildzeitungsleser besser als ein mittelalterlicher Bauer?
Noch vor dreihundert Generationen (also etwa sechstausend Jahren) jagten die meisten unserer Vorfahren in kleinen Gruppen oder lebten in primitiven Dörfern, vor sechs Generationen gab es noch weder Strom noch Fotografie oder Eisenbahnen, heute geht man davon aus, dass sich das Faktenwissen der Naturwissenschaften in jedem Jahrzehnt verdoppelt und allein in Deutschland werden 100000 Bücher pro Jahr veröffentlicht.
2) http://www.sueddeutsche.de/politik/proteste-in-aller-welt-heiliger-zorn-der-jugend-1.1133140
Der britische Premierminister David Cameron hat die jungen Plünderer für krank erklärt und zur Heilung angekündigt, dass ihren Familien die Sozialhilfe entzogen wird.Für krank? Ok, sie hatten keine wirklich Motivation, aber sind sie deswegen krank, weil sie ihrem Ärger luft machen und keinen anderen Weg wissen als sinnlose Zerstörung? Ist es nicht eher traurig das sie zu einem solchen Mittel greifen? und sind soziale Unruhen jeglicher Form nicht die Symptome einer kranken Gesellschaft? Ist somit nicht die Politik, Mister Cameron selbst krank?
In Großbritannien werden die Sozialleistungen weiter gekürzt; [Cameron] erklärt [...] zur Heilung [...][werden] ihren Familien die Sozialhilfe entzogen wird.Sehr guter Plan, wirklich! Wie bekämpft man soziale Unruhen die auf sozialer Ungerechtigkeit basieren am Besten? Sicher nicht durch deren Steigerung!
3) http://www.welt.de/politik/ausland/article13478596/Island-versucht-sich-an-Politik-ohne-Politiker.html
Endlich einmal etwas Erfreuliches! Das Volk kann via facebook mit an seinen eigenen Gesetzten arbeiten, so, dass jeder, wirklich JEDER mitreden kann. Ich finde das einfach Großartig, denn seien wir mal ehrlich, der kritischste Ort unserer Zeit, die hitzigsten Diskussionen finden hier, im www statt. Hier treffen die unterschiedlichsten Meinungen frontal aufeinander ohne sich eingeschränkt oder bedroht zu fühlen.
Erlingur, der Dichter und pensionierte Gymnasiallehrer, hat Parkinson. Er sitzt zusammengesunken in seinem Stuhl, vor seiner Brust krümmt sich seine magere linke Hand, seine Augen bleiben die meiste Zeit geschlossen. „Das wird das Letzte sein, das ich gebe für die Gemeinschaft“, sagt er.
Ich will mehr davon, mehr Basisdemokratie , mehr echte Demokratie auch in Deutschland.
4) Vor etwa zwei Stunden tauchte folgendes auf meiner facebook-Startseite auf:
Was geht denn grade in Lybien ab? Rebellen in Tripolis, Gefangennahme Gaddafis Sohn und rumtrampeln auf seinem Bildnis. Revolution rockt!
Die Libyer feiern auf der Straße, was genau los ist, weiß niemand. Ist es ein Sieg? Ist es nur ein vorläufiger? Es ist egal, sie glauben daran, sie wollen daran glauben, ebenso wie ich. Vor wenigen Monaten habe ich ein Video gesehen, auf dem Menschen sich wenige Minuten zuvor gegenseitig bei Straßenkämpfen für ihr Recht auf Demokratie und Freiheit erschossen haben und ich habe geweint. Nun sehe ich Die Angehörigen dieser Toten, oftmals kaum älter als ich selbst, mitten in der Nacht lautstark und glückstrunken feiern. Und ich weine. Ich hoffe so inständig, dass es der Sieg ist, ich will gar nichts anderes akzeptieren. Kein Toter soll umsonst gestorben sein, keien Angst umsonst gefühlt. Ich kenne das Gefühl in einer Gruppe zu sein und einen, wenn auch kleinen Sieg für seine Überzeugungen und gegen eine scheinbar stärkere Macht errungen zu haben und ich wünsche mir genau jetzt auf diesem Platz zu stehen und einfach mitzujubeln, auch wenn ich kein Wort verstehen würde.
Denn das, genau jetzt ist Geschichte, Geschichte wie der Bau der Pyramiden, Geschichte wie die Gründung von Städten, Geschichte wie die Erfindung des Buchdruckes, wie die Reformation, und wie jeder einzelnen verdammte Krieg. Diese Nacht wird unter Umständen in noch nicht einmal 10 Jahren in den Büchern Stehen und Generationen von Schülern werden sich bemühen (müssen), sich vorzustellen, wie es in dieser Nacht war, was in diesem Jahr Passiert ist, oft lange vor ihrer Zeit und wir, wir nehmen es oftmals einfach nicht war.

Und ich sitze jetzt immer noch hier, auf dem Balkon und sauge die Bilder begierig in mich auf. Mittlerweile bin ich umgeben von der gütigen Kühle der Nacht und weiß jetzt schon, dass ich es in wenigen Stunden bereuen werde, so lange Geschichte erleben zu wollen. Aber das wird nur einen Tag lang so sein. Vielleicht werde ich meinen Enkeln von diesem Tag, dieser Nacht berichten, wenn sie über ihren Büchern stöhnen und ich werde versuchen ihnen alles so lebensnahe wie möglich zu erzählen, was ich gefühlt habe.
Ich könnte zu jedem dieser Artikel ganze Romane schreiben, aber diese wären dann nur noch chaotischer, als dieser Post ohnehin schon ist. Ich weiß noch nicht einmal sicher, warum ich das hier alles aufschreibe, ich schätze weil es so absurd ist.
Während ich die Nachtluft genieße werden Plätze umbenannt, auf Gadaffi-Poster geschossen und getrampelt.
WE ARE FREE!
Es muss einfach so sein!
Guten Nacht.
Donnerstag, 18. August 2011
Eine Hand voll Glück
Da ich in den letzten 3 Tagen ziemlich neben der Spur bin und auch sehr frustriert/deprimiert habe ich heute beschlossen auf eine Methode zurückzugreifen, die mich schon einmal aus einem Tief gezogen hat.
Ich habe diesen Trick aus einem Buch, welchem weiß ich leider nicht mehr....
Ziel des Ganzen ist es, zu erkennen, das nicht alles scheiße ist und die kleinen Freuden des Lebens, die wir jeden Tag sehen bewusst(er) wahrzunehmen.
Man kann sich ein Ziel setzten, entweder 3 oder 5 oder 8 oder 7 Dinge, je nachdem, welche Zahl man besonders mag. Wichtig ist noch, dass man die negativen Dinge aus den Gedanken verdrängen muss.
Abends überlegt man dann, was einen heute gefreut hat, das kann alles mögliche sein, man kann es in Gedanken machen, laut sagen oder aufschreiben, ganz wie man will.
1 Ich konnte heute morgen länger schlafen und hatte trotzdem noch Zeit für einen Kaffe, da meine erste Stunde ausgefallen ist.
2 Die Kunst AG wird es auch dieses Schuljahr geben! Heute in der Pause gab es eine Vorbesprechung und es wird sicher wieder Großartig!
3 K. Kleid! Sie hatte heute ihr selbstgenähtes Kleid an und es ist einfach wundervoll und sommerlich blumig.
4 Ich habe es heute geschafft, ohne zittrige Hände zu bekommen, eine Springspinne mithilfe eines Glases und eines Stück Papiers raus zu bringen und habe so meiner absolut irrationalen Arachnophobie getrotzt.
5 Twinbrain hat mir eine wundervolle Geschichte geschrieben! Ich weiß nicht ob sie das hier liest, falls doch DANKE! Sie ist einfach wundervoll, sowohl twinbrain, also auch die Geschichte.
6 Irgendeiner meiner Nachbarn raucht offensichtlich Pfeife und der süßliche Rauch erinnert mich an einen wundervollen Ort bei wundervollen Personen.
Und so betrachtet war der Tag gar nicht soo schlimm.
Vielleicht hilft es ja irgendjemandem, falls er jemals meinen Blog und diesen Eintrag lesen sollte.
Wenn nicht hilft es nur mir, auch gut.
PS: 7 es hat soeben geblitzt, vielleicht verschwindet ja doch noch diese schreckliche Hitze!
PPS: 8 es hat geregnet und jetzt liegt dieser wunderbare Duft in der Luft und es ist kühl und die Sterne funkeln um die Wette!
Ich habe diesen Trick aus einem Buch, welchem weiß ich leider nicht mehr....
Ziel des Ganzen ist es, zu erkennen, das nicht alles scheiße ist und die kleinen Freuden des Lebens, die wir jeden Tag sehen bewusst(er) wahrzunehmen.
Man kann sich ein Ziel setzten, entweder 3 oder 5 oder 8 oder 7 Dinge, je nachdem, welche Zahl man besonders mag. Wichtig ist noch, dass man die negativen Dinge aus den Gedanken verdrängen muss.
Abends überlegt man dann, was einen heute gefreut hat, das kann alles mögliche sein, man kann es in Gedanken machen, laut sagen oder aufschreiben, ganz wie man will.
1 Ich konnte heute morgen länger schlafen und hatte trotzdem noch Zeit für einen Kaffe, da meine erste Stunde ausgefallen ist.
2 Die Kunst AG wird es auch dieses Schuljahr geben! Heute in der Pause gab es eine Vorbesprechung und es wird sicher wieder Großartig!
3 K. Kleid! Sie hatte heute ihr selbstgenähtes Kleid an und es ist einfach wundervoll und sommerlich blumig.
4 Ich habe es heute geschafft, ohne zittrige Hände zu bekommen, eine Springspinne mithilfe eines Glases und eines Stück Papiers raus zu bringen und habe so meiner absolut irrationalen Arachnophobie getrotzt.
5 Twinbrain hat mir eine wundervolle Geschichte geschrieben! Ich weiß nicht ob sie das hier liest, falls doch DANKE! Sie ist einfach wundervoll, sowohl twinbrain, also auch die Geschichte.
6 Irgendeiner meiner Nachbarn raucht offensichtlich Pfeife und der süßliche Rauch erinnert mich an einen wundervollen Ort bei wundervollen Personen.
Und so betrachtet war der Tag gar nicht soo schlimm.
Vielleicht hilft es ja irgendjemandem, falls er jemals meinen Blog und diesen Eintrag lesen sollte.
Wenn nicht hilft es nur mir, auch gut.
PS: 7 es hat soeben geblitzt, vielleicht verschwindet ja doch noch diese schreckliche Hitze!
PPS: 8 es hat geregnet und jetzt liegt dieser wunderbare Duft in der Luft und es ist kühl und die Sterne funkeln um die Wette!
Donnerstag, 11. August 2011
Ein hoch auf Kant!
Der Tag heute war ausnahmsweise teilweise sehr interessant und ich habe eine neue Erkenntnis.
In Deutsch haben wir heute einen Text von und über Kant gelesen. Kant ist der Meinung, dass man nur moralisch einwandfrei handelt, wenn "gegen die Neigung und aus reiner Pflichterfüllung" ist.
Das heißt, man tut etwas nur für ein gemeinnütziges Ziel und zieht keinen eigenen Profit in irgendeiner Form daraus zu schlagen.
Also jeder, der arbeiten geht und dafür Gelb bekommt ist nicht moralisch, Jeder Schüler ist nicht moralisch, da er ein Zeugnis bekommt. Auch, wenn man gegen die Neigung morgens einfach liegen zu bleiben handelt.
Und warum wird Kant so hoch geschätzt, wenn er uns alle für unmoralisch hält? Sind dann eigentlich Hart IV- Empfänger eigentlich moralischer als der Rest?
In Deutsch haben wir heute einen Text von und über Kant gelesen. Kant ist der Meinung, dass man nur moralisch einwandfrei handelt, wenn "gegen die Neigung und aus reiner Pflichterfüllung" ist.
Das heißt, man tut etwas nur für ein gemeinnütziges Ziel und zieht keinen eigenen Profit in irgendeiner Form daraus zu schlagen.
Also jeder, der arbeiten geht und dafür Gelb bekommt ist nicht moralisch, Jeder Schüler ist nicht moralisch, da er ein Zeugnis bekommt. Auch, wenn man gegen die Neigung morgens einfach liegen zu bleiben handelt.
Und warum wird Kant so hoch geschätzt, wenn er uns alle für unmoralisch hält? Sind dann eigentlich Hart IV- Empfänger eigentlich moralischer als der Rest?
Montag, 8. August 2011
Amsterdam
Wenn man sein Rad schätzt sollte man Schilder beachten...
Dies sein ein paar Bilder von dem Tag in Amsterdam. Da das Wetter an dem Tag ziemlich grau war, sind es auch die Bilder.
Ich bin leider nicht sonderlich gut in Bildbearbeitung....
PS: keines der Bilder ist gestellt, das ist nicht mein Stil.
Samstag, 6. August 2011
Einfach Perfekt
Endlich mal seit 3 Wochen ausgeschlafen und als ich dann aufgewacht bin absolute Stille in der Wohnung.
It ist nicht da.
Ich stehe auf und mache Frühstück: Kaffee, warmes Müsli mit Zimt, Kräuterrührei mit Parmigiano und selbstgebackenes Brot mit Erdnussbutter.
Im Fernsehn DasDing.tv Rock am Ring spezial. Und schon rauschen süße Endorphine der Erinnerung durch meine Venen. Einfach Perfekt.
Jeder Morgen sollte so beginnen, entspannt und einfach perfekt.
Mal sehen, was der Tag noch so bringt.
It ist nicht da.
Ich stehe auf und mache Frühstück: Kaffee, warmes Müsli mit Zimt, Kräuterrührei mit Parmigiano und selbstgebackenes Brot mit Erdnussbutter.
Im Fernsehn DasDing.tv Rock am Ring spezial. Und schon rauschen süße Endorphine der Erinnerung durch meine Venen. Einfach Perfekt.
Jeder Morgen sollte so beginnen, entspannt und einfach perfekt.
Mal sehen, was der Tag noch so bringt.
Mittwoch, 3. August 2011
Dies und das
Heute morgen standen alle Zeichen auf "bleib besser im Bett" und genau so entwickelte sich der Tag auch.
Verschlafen, kaum zeit für duschen, keinen Kaffee, kotzender Hund im Auto, in der Vorlesung fast eingepennt, Experimente musste ich nochmal machen, weil alles schief lief und das in einem Labor voller organischer Dämpfe, 30° und zu wenig getrunken.
Endlich da raus begrüßte mich die Welt mit brennendem Sonnenschein und einer fast gesättigten Luftfeuchtigkeit und das ganz ohne, dass ich eine Tropenreise gebucht hätte!
Endlich zu Hause bin ich auf mein Bett gefallen und sofort eingeschlafen.
Wach wurde ich dann von dem süßen Prasseln dicker Tropfen auf ausgetrocknetes Laub vor meinem offenen Fenster.
Nach einem ausgiebigen Regentanz und einer kurzen heißen Dusche anschließend ist meine Laune jetzt wieder über Lagerfeuerstimmung hinaus.
So soll es doch sein!
Verschlafen, kaum zeit für duschen, keinen Kaffee, kotzender Hund im Auto, in der Vorlesung fast eingepennt, Experimente musste ich nochmal machen, weil alles schief lief und das in einem Labor voller organischer Dämpfe, 30° und zu wenig getrunken.
Endlich da raus begrüßte mich die Welt mit brennendem Sonnenschein und einer fast gesättigten Luftfeuchtigkeit und das ganz ohne, dass ich eine Tropenreise gebucht hätte!
Endlich zu Hause bin ich auf mein Bett gefallen und sofort eingeschlafen.
Wach wurde ich dann von dem süßen Prasseln dicker Tropfen auf ausgetrocknetes Laub vor meinem offenen Fenster.
Nach einem ausgiebigen Regentanz und einer kurzen heißen Dusche anschließend ist meine Laune jetzt wieder über Lagerfeuerstimmung hinaus.
So soll es doch sein!
Montag, 1. August 2011
Espressokannen, Sekundenschlaf und Gefangenschaft
Es ist immer wieder erstaunlich, wie stark it sich dem wirtschaftlich gesteuertem Konsumverhalten anpasst.
Man braucht nicht etwas Neues, weil das Alte kaputt ist, nein, es reicht, wenn es nicht mehr schön ist.
Wir hatten eine von diesen wunderbaren, kleinen Espressokannen, die man direkt auf den Herd stellt und die den besten Kaffee der Welt machen. It hat besagtes Kleinod der Kaffeekunst in die Spülmaschiene gesteckt und sie ist sauber, aber angelaufen wieder herausgekommen. Aber noch voll funktionsfähig.
Heute morgen wollte ich, todmüde wie ich war, mir einen kleinen Muntermacher kochen und sucher vergebens nach der nun nicht mehr glänzenden Kaffeekanne, aber sie war nicht mehr da!
Als ich it fragte kam als antwort nur: Die war nicht mehr schön, ich habe sie weggeschmiessen.
Da es eh keinen Zweck mehr hatte mit ihr zu streiten und ich auch nicht die Zeit dafür hatte, bin ich müde aus dem Haus gegangen.
Jetzt haben wir anscheinend eine neue , aber es gibt Nutzungsbedingungen:
Ich darf sie nur benutzen, wenn ich sie SOFORT sauber mache.Für mich gerade morgens leider nahezu unmöglich, da ich kaum Zeit habe und die Kanne fast glühend heiß ist.
Begründung dieser Regel: Die Kanne soll keine braunen Flecken im inneren bekommen. Das ist zwar a) ziemlich unwahrscheinlich, dass das passiert und b) selbst wenn nur Kaffee, aber was solls.
Also ab sofort morgens keinen guten Kaffee mehr und noch mehr Sekundenschlaf im Unterricht. Ganz toll.
Ausziehen darf ich nicht und ich weiß nicht, ob ich deswegen wirklich einen Rechtsstreit vom Zaun brechen soll...
Man braucht nicht etwas Neues, weil das Alte kaputt ist, nein, es reicht, wenn es nicht mehr schön ist.
Wir hatten eine von diesen wunderbaren, kleinen Espressokannen, die man direkt auf den Herd stellt und die den besten Kaffee der Welt machen. It hat besagtes Kleinod der Kaffeekunst in die Spülmaschiene gesteckt und sie ist sauber, aber angelaufen wieder herausgekommen. Aber noch voll funktionsfähig.
Heute morgen wollte ich, todmüde wie ich war, mir einen kleinen Muntermacher kochen und sucher vergebens nach der nun nicht mehr glänzenden Kaffeekanne, aber sie war nicht mehr da!
Als ich it fragte kam als antwort nur: Die war nicht mehr schön, ich habe sie weggeschmiessen.
Da es eh keinen Zweck mehr hatte mit ihr zu streiten und ich auch nicht die Zeit dafür hatte, bin ich müde aus dem Haus gegangen.
Jetzt haben wir anscheinend eine neue , aber es gibt Nutzungsbedingungen:
Ich darf sie nur benutzen, wenn ich sie SOFORT sauber mache.Für mich gerade morgens leider nahezu unmöglich, da ich kaum Zeit habe und die Kanne fast glühend heiß ist.
Begründung dieser Regel: Die Kanne soll keine braunen Flecken im inneren bekommen. Das ist zwar a) ziemlich unwahrscheinlich, dass das passiert und b) selbst wenn nur Kaffee, aber was solls.
Also ab sofort morgens keinen guten Kaffee mehr und noch mehr Sekundenschlaf im Unterricht. Ganz toll.
Ausziehen darf ich nicht und ich weiß nicht, ob ich deswegen wirklich einen Rechtsstreit vom Zaun brechen soll...
Abonnieren
Posts (Atom)
