Donnerstag, 26. Juli 2012
Neues aus dem Fuchsbau
Ich war gestern im verlassenen Fuchbau und habe ein paar Bilder gemacht.
Vielleicht versteht man so besser, warum ich diesen Ort liebe, so skuril er auch ist.
Sonntag, 22. Juli 2012
Tage, die aus dem Kalender gestrichen werden sollten
Heute ist einer dieser Tage, die ich am liebsten aus dem Kalender und vor allem aus meinem Gedächtnis streichen möchte.
Nicht nur, dass ich nach 2 wundervollen Tagen wundervolle Menschen verlassen musste, nein, die Zugfahrt war nicht gerade toll, nicht nur, dass ich angeschwiegen wurde und eine schlecht gelaunte Person neben mir saß, nein, irgendjemand hatte sich auch noch auf die Gleise geworfen, weswegen wir eine gefühlte Ewigkeit auf den Gleisen hingen. Zu Hause angekommen wurde mir dann mitgeteilt, das das Klo wohl immer noch verstopft sei und ich morgen doch bitte den Klempner anrufen solle. Warum meine Mitbewohnerin das nicht gemacht hat, bevor sie gefahren ist, kann ich mir auch nicht erklären. Dann kommen die Handwerker morgen irgendwann zwischen 7 und 12 und als die Herdplatte nicht ging habe ich fast einen Nervenzusammenbruch bekommen. Ich ertrage es nicht sonderlich gut, nach einem Festival alleine zu sein. Ich mag es ein Teil einer riesigen, gesichterlosen Masse zu sein, mich im Strom der Menschen und Emotionen fallen zu lassen und nicht denken zu müssen. Einfach Spaß zu haben. Wenn ich dannach völlig alleine bin, ist es noch schlimmer, als sonst alleine zu sein. Und ich vermisse die Menschen vom Wochenende einfach ganz schrecklich!
Dann rief auch noch dieser schrecklich sympathische Typ an, der sich die WG angucken wollte und das Mädchen, welches eigentlich einziehen will, hatt immer noch nicht unterschrieben und es ist einfach alles zu viel, weil da dieses schreckliche Loch in der Decke ist und ich mit allem Überfordert bin, aber nicht weiß, wie ich das in den Griff bekommen soll, ohne die Menschen, die ich Liebe und die ohnehin schon genug Probleme haben, noch mehr zu belasten.
Noch dazu kommt, dass ich, sobald etwas nicht auf Anhieb funktioniert, panisch werde, in der Angst, dass auch dieses Teil kaputt ist. Und bei jedem der schweren Schritte meiner Nachbarn in der Wohnung über mir habe ich Angst, die Decke fällt mir gleich buchstäblich auf den Kopf.
Ich will einfach nach Hause, dich ich weiß nicht wo das ist und an den einzigen Ort, an dem ich mich bis jetzt immer gut gefühlt habe traue ich mich nicht, weil dies früher oder später ein Seelenstripties bedeuten würde, was einfach immer schockierend wäre und ich dann dort nie wieder hin könnte, zumindest rede ich mir das ein.
Ich hätte jetzt auch gerne jemanden hier, der mich einfach in den Arm nimmt, mir den Kopf krault und mich ganz vielleicht sogar küsst. Stattdessen habe ich die halbe Flasche Sekt über mich und das Bett gekippt und trinke jetzt billigen Korn.
Nicht nur, dass ich nach 2 wundervollen Tagen wundervolle Menschen verlassen musste, nein, die Zugfahrt war nicht gerade toll, nicht nur, dass ich angeschwiegen wurde und eine schlecht gelaunte Person neben mir saß, nein, irgendjemand hatte sich auch noch auf die Gleise geworfen, weswegen wir eine gefühlte Ewigkeit auf den Gleisen hingen. Zu Hause angekommen wurde mir dann mitgeteilt, das das Klo wohl immer noch verstopft sei und ich morgen doch bitte den Klempner anrufen solle. Warum meine Mitbewohnerin das nicht gemacht hat, bevor sie gefahren ist, kann ich mir auch nicht erklären. Dann kommen die Handwerker morgen irgendwann zwischen 7 und 12 und als die Herdplatte nicht ging habe ich fast einen Nervenzusammenbruch bekommen. Ich ertrage es nicht sonderlich gut, nach einem Festival alleine zu sein. Ich mag es ein Teil einer riesigen, gesichterlosen Masse zu sein, mich im Strom der Menschen und Emotionen fallen zu lassen und nicht denken zu müssen. Einfach Spaß zu haben. Wenn ich dannach völlig alleine bin, ist es noch schlimmer, als sonst alleine zu sein. Und ich vermisse die Menschen vom Wochenende einfach ganz schrecklich!
Dann rief auch noch dieser schrecklich sympathische Typ an, der sich die WG angucken wollte und das Mädchen, welches eigentlich einziehen will, hatt immer noch nicht unterschrieben und es ist einfach alles zu viel, weil da dieses schreckliche Loch in der Decke ist und ich mit allem Überfordert bin, aber nicht weiß, wie ich das in den Griff bekommen soll, ohne die Menschen, die ich Liebe und die ohnehin schon genug Probleme haben, noch mehr zu belasten.
Noch dazu kommt, dass ich, sobald etwas nicht auf Anhieb funktioniert, panisch werde, in der Angst, dass auch dieses Teil kaputt ist. Und bei jedem der schweren Schritte meiner Nachbarn in der Wohnung über mir habe ich Angst, die Decke fällt mir gleich buchstäblich auf den Kopf.
Ich will einfach nach Hause, dich ich weiß nicht wo das ist und an den einzigen Ort, an dem ich mich bis jetzt immer gut gefühlt habe traue ich mich nicht, weil dies früher oder später ein Seelenstripties bedeuten würde, was einfach immer schockierend wäre und ich dann dort nie wieder hin könnte, zumindest rede ich mir das ein.
Ich hätte jetzt auch gerne jemanden hier, der mich einfach in den Arm nimmt, mir den Kopf krault und mich ganz vielleicht sogar küsst. Stattdessen habe ich die halbe Flasche Sekt über mich und das Bett gekippt und trinke jetzt billigen Korn.
Sonntag, 1. Juli 2012
Die Pro-Contra-Liste ohne Contra
Momentan ist alles mittelmies bis scheiße. Ich muss ausziehen und will das eigentlich gar nicht. Deswegen habe ich beschlossen eine reine Pro-Liste zu schreiben, weil ich sonst massenweise mehr Contra finden würde.
Pro:
-Kommen und gehen ohne mich an- oder abmelden zu müssen
- nachts duschen können
- kochen und essen, wann immer ich will
- spontan Freunde einlanden können
- keine weißen Hundehaare mehr auf der Kleidung
- größeres Zimmer
- öfter ins Theater gehen
- mit dem Rad zur Schule fahren können
- schneller in der Stadt und an den Flüssen sein
- näher an Pat
- komme auch mitten in der Nacht noch nach Hause
- ich kann kommen und gehen, wann ich will
Das schlimme ist ich finde zu jedem Pro-Argument mindestens 5 Contras. Ach das ist doch alles scheiße!
Pro:
-Kommen und gehen ohne mich an- oder abmelden zu müssen
- nachts duschen können
- kochen und essen, wann immer ich will
- spontan Freunde einlanden können
- keine weißen Hundehaare mehr auf der Kleidung
- größeres Zimmer
- öfter ins Theater gehen
- mit dem Rad zur Schule fahren können
- schneller in der Stadt und an den Flüssen sein
- näher an Pat
- komme auch mitten in der Nacht noch nach Hause
- ich kann kommen und gehen, wann ich will
Das schlimme ist ich finde zu jedem Pro-Argument mindestens 5 Contras. Ach das ist doch alles scheiße!
Abonnieren
Posts (Atom)