Und schon wieder werde ich in ein neues Leben mit aller
Gewalt und Überraschung geschubst. Mal wieder ohne jegliche Vorankündigung. Hat
das denn niemals ein Ende? Werde ich irgendwann jemals meinen Platz in dieser
Welt finden? Den Platz wo ich hingehöre, wo ich glücklich bin und wo ich vor
allem bleiben kann?
Schon als Kind hat man mich die ganze Zeit aus einer Welt gerissen und in die andere hineingestoft, egal ob ich wollte oder nicht. Und wenn ich mich gerade daran gewöhnt hatte ging das Spiel wieder von vorne los. Wenn ich jetzt so überlege, was das eigentlich immer so. Immer, wenn ich mich gewöhnt hatte, wurde ich aus dem, was ich als ‚mein Leben‘ bezeichnet hätte, rausgerissen.
Vielleicht kann ich mich deswegen so gut an neue Gegebenheiten anpassen und habe keine Ansprüche, solange man mich halbwegs in Ruhe lässt, solange man mir meine Freiheit lässt.
Mittlerweile habe ich es offenbar verinnerlicht, dass nichts bleibt, und schon gar nicht das Gute. Wozu also vertrauen und Bindungen eingehen? Wozu also Lieben, wenn es einem nach wenigen wertvollen Wochen oder mit Glück Monaten eh wieder genommen wird? Ich weiß nicht, wie es ist, jemanden bedingungslos zu lieben, jemandem zu 100% zu vertrauen, einer Person wirklich alles zu erzählen.
Ich kann das einfach nicht, ich kann keine wirklich tiefe Bindung eingehen. Vielleicht bei einer Person, aber auch nur vielleicht. Bei allen anderen schwebt immer diese Angst des verletzt und verlassen werden über mir und spukt in meinem Kopf umher. Natürlich schützt es und macht bei neuen Verlusten etwas stärker, aber es ist auch nicht schön zu sehen, wie alle um einen herum Beziehungen eingehen, von Liebe, selbst unerwiderter sprechen.
Ich möchte dieses Gefühl auch kennen und endlich meinen emotionalen Schutzschild aufbrechen.
Aber ich glaube dazu muss ich erst einmal wirkliches Vertrauen aufbauen können, dazu brauche ich ruhe und die Gewissheit, dass sich sonst nichts ändert, zumindest nichts großen, wie mein Wohnort, meine Bezugspersonen, mein Vormund, etc. Ich will Konstanten, Stabilität, damit ich diejenige sein kann, die mein Leben mit Spontanität würzen kann, es in neue Richtungen schubsen kann.
Ich will endlich das Gefühl haben selbst über mein Leben entscheidet und nicht mein Leben über mich. Ich will endlich kein PingPong-Ball mehr sein, den ein leichter Hauch schon in eine andere Richtung stößt und der seiner Umgebung hoffnungslos ausgeliefert ist und, einmal in Bewegung gesetzt recht unkontrolliert durch die Gegend springt.
Schon als Kind hat man mich die ganze Zeit aus einer Welt gerissen und in die andere hineingestoft, egal ob ich wollte oder nicht. Und wenn ich mich gerade daran gewöhnt hatte ging das Spiel wieder von vorne los. Wenn ich jetzt so überlege, was das eigentlich immer so. Immer, wenn ich mich gewöhnt hatte, wurde ich aus dem, was ich als ‚mein Leben‘ bezeichnet hätte, rausgerissen.
Vielleicht kann ich mich deswegen so gut an neue Gegebenheiten anpassen und habe keine Ansprüche, solange man mich halbwegs in Ruhe lässt, solange man mir meine Freiheit lässt.
Mittlerweile habe ich es offenbar verinnerlicht, dass nichts bleibt, und schon gar nicht das Gute. Wozu also vertrauen und Bindungen eingehen? Wozu also Lieben, wenn es einem nach wenigen wertvollen Wochen oder mit Glück Monaten eh wieder genommen wird? Ich weiß nicht, wie es ist, jemanden bedingungslos zu lieben, jemandem zu 100% zu vertrauen, einer Person wirklich alles zu erzählen.
Ich kann das einfach nicht, ich kann keine wirklich tiefe Bindung eingehen. Vielleicht bei einer Person, aber auch nur vielleicht. Bei allen anderen schwebt immer diese Angst des verletzt und verlassen werden über mir und spukt in meinem Kopf umher. Natürlich schützt es und macht bei neuen Verlusten etwas stärker, aber es ist auch nicht schön zu sehen, wie alle um einen herum Beziehungen eingehen, von Liebe, selbst unerwiderter sprechen.
Ich möchte dieses Gefühl auch kennen und endlich meinen emotionalen Schutzschild aufbrechen.
Aber ich glaube dazu muss ich erst einmal wirkliches Vertrauen aufbauen können, dazu brauche ich ruhe und die Gewissheit, dass sich sonst nichts ändert, zumindest nichts großen, wie mein Wohnort, meine Bezugspersonen, mein Vormund, etc. Ich will Konstanten, Stabilität, damit ich diejenige sein kann, die mein Leben mit Spontanität würzen kann, es in neue Richtungen schubsen kann.
Ich will endlich das Gefühl haben selbst über mein Leben entscheidet und nicht mein Leben über mich. Ich will endlich kein PingPong-Ball mehr sein, den ein leichter Hauch schon in eine andere Richtung stößt und der seiner Umgebung hoffnungslos ausgeliefert ist und, einmal in Bewegung gesetzt recht unkontrolliert durch die Gegend springt.
