Das ist der erste Teil der Photos, der Strandteil.
Donnerstag, 28. Juli 2011
Freitag, 15. Juli 2011
Tag 3
Heute ging es auf in meinen zweiten Urlaub für diesen Sommer.
Ab 9 Uhr war ich frei von it und verbringe seit den meine Zeit mit der wundervollen Freddy, ihrer Mutter, Patentante und deren Mann.
Nach gemeinsamen Resteverputzen ging es los. Freddy und ich sind mit Chris zusammen gefahren und ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin noch nie mit einem besseren Fahrer mitgefahren!
Nicht nur, dass sein Mercedes mehr als komfortabel ist und er ihn auch 100% unter Kontrolle hat, nein er hat auch eine tolle Einstellung: Hol das beste aus der Karre raus!
Also sind wir mit bis zu 240 km/h über die Autobahn gebrettert und waren nach nur 3 Stunden in unserem Zielort an der holländischen Küste angekommen. Haus ok, Strand ok. Passt.
Nach dem Auspacken und Einräumen und dem Erkunden der Gegend ging es natürlich ab zum Strand.
Er ist nichts besonderes, dennoch fühle ich mich hier wirklich wohl. Das Meer hat schon so lange ich denken kann diese Wirkung auf mich.
Nachdem wir nach zwei Stunden hungrig wurden und umkehrten und nach weiteren zwei Stunden dann eine unseren Ansprüchen genügende Strandbude gefunden hatten, ließen wir uns dort nieder.
Es ist eine Surferbar und an dem ganzen Strandstück sind überall verdammt heiße Surfer auf den Brettern unterwegs und etliche genossen mit uns auf der Terrasse den Sonnenuntergang, natürlich die meisten Oben ohne.
Auch wenn wir sehr lange auf unser Essen warten mussten, es hat sich absolut gelohnt! Mein Falafel-Bürger war das beste, dass ich seit langem gegessen habe!
Gleich werde ich erst einmal duschen gehen und mich und meine Jeans von Sand, Salz und Sonnencreme befreien.
Ab 9 Uhr war ich frei von it und verbringe seit den meine Zeit mit der wundervollen Freddy, ihrer Mutter, Patentante und deren Mann.
Nach gemeinsamen Resteverputzen ging es los. Freddy und ich sind mit Chris zusammen gefahren und ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin noch nie mit einem besseren Fahrer mitgefahren!
Nicht nur, dass sein Mercedes mehr als komfortabel ist und er ihn auch 100% unter Kontrolle hat, nein er hat auch eine tolle Einstellung: Hol das beste aus der Karre raus!
Also sind wir mit bis zu 240 km/h über die Autobahn gebrettert und waren nach nur 3 Stunden in unserem Zielort an der holländischen Küste angekommen. Haus ok, Strand ok. Passt.
Nach dem Auspacken und Einräumen und dem Erkunden der Gegend ging es natürlich ab zum Strand.
Er ist nichts besonderes, dennoch fühle ich mich hier wirklich wohl. Das Meer hat schon so lange ich denken kann diese Wirkung auf mich.
Nachdem wir nach zwei Stunden hungrig wurden und umkehrten und nach weiteren zwei Stunden dann eine unseren Ansprüchen genügende Strandbude gefunden hatten, ließen wir uns dort nieder.
Es ist eine Surferbar und an dem ganzen Strandstück sind überall verdammt heiße Surfer auf den Brettern unterwegs und etliche genossen mit uns auf der Terrasse den Sonnenuntergang, natürlich die meisten Oben ohne.
Auch wenn wir sehr lange auf unser Essen warten mussten, es hat sich absolut gelohnt! Mein Falafel-Bürger war das beste, dass ich seit langem gegessen habe!
Gleich werde ich erst einmal duschen gehen und mich und meine Jeans von Sand, Salz und Sonnencreme befreien.
Tag 2
Heute war ein sehr unproduktiver Tag. Zu lange geschlafen, zu lange nichts gemacht, zu wenig gelernt, zu wenig aufgeräumt (aber immerhin ein wenig).
Aber ich habe meine IPod wieder gefunden, naja eigentlich sogar beide, aber den einen habe ich sofort wieder verlegt. Dank Pat, die mir itunes eingerichtet und in den Grundzügen erklärt hat, war ich sogar in der Lage neue Musik auf ihn zu ziehen und so kann ich morgen auf der Fahrt Musik hören und am Strand in den nächsten Tagen, wenn es hoffentlich sonnig wird...
Mit packen habe ich immer noch nicht angefangen, aber ich habe meine Wäsche gewaschen. Und sie aus Zeitmangel in den Trockner gesteckt. (Ja, ich weiß unglaublich ökologisch, aber es musste sein...ich bin halt faul...).
Als ich unten in den Wäschekeller kam sah ich sofort den großen, schwarzen Fleck in dem einzigen Wäschekorb, der genau vor dem Trockner stand.
Eine Spinne.
Eine fette, schwarze Spinne. Ja, ich leide unter einer mittelstark ausgeprägten Arachnophobie und ja, ich weiß, dass es total irrational ist, da ich weder angst vor Schnecken noch vor Insekten habe und Spinnen nur mit 2 Beinen mehr als besagte ausgestattet sind. Aber Spinnen sind unglaublich widerlich! Man kann sie folgendermaßen beschreiben: Ein Tier, mit 6 Augen und 8 haarigen Beinen und 2 großen Giftzähnen und der Körper ist gepanzert und ebenfalls haarig! Nur weil man die Große verschweigt, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht widerlich sind.
Denn jede Spinne ist giftig! Und Zecken und Skorpione ins auch Spinnentiere.
Naja, jedenfalls saß eine besonder widerwertige Vertreterin dieser Art genau in meinem Wäschekorb und sie musste da raus. Todesmutig nehme ich den Korb, drehe ihn über der Waschmaschine um und versuche das Monster hinter die Waschmaschine zu schütteln.
Aber natürlich bleibt sie im Korb hängen und natürlich muss ich sie da raus schütteln und natürlich seit sie sich dann ab und natürlich landet sie AUF der Waschmaschine. Doch anstatt wenigstens nach hinten zu krabbeln, krabbelt das Mistvieh nach vorne und von dort auf den Boden und natürlich krabbelt sie dann nicht weiter sondern bleibt vor der Waschmaschine sitzen und zwar vor der rechten Ecke, also fast vor dem Trockner, wo ich ran muss.
Den Blick auf das Ding gerichtet hole ich so schnell wie möglich meine Wäsche aus der Trommel und beginne dabei augenblicklich all die Weberknechte um mich herum zu mögen. Das schwarze Vieh starrt mich an und ehe es auch nur die Möglichkeit hat, mich anzuspringen ziehe ich den Korb weg und sprinte nach oben.
Mein Herz rast immer noch und ich bekomme bei dem Gedanken an dieses mörderische Vieh eine Gänsehaut, aber gleichzeitig bin ich unglaublich stolz auf mich, mich ihm gestellt zu haben.
Jetzt muss ich noch meinen Koffer Packen, vielleicht mache ich das auch morgen früh...mal sehen.
Aber ich habe meine IPod wieder gefunden, naja eigentlich sogar beide, aber den einen habe ich sofort wieder verlegt. Dank Pat, die mir itunes eingerichtet und in den Grundzügen erklärt hat, war ich sogar in der Lage neue Musik auf ihn zu ziehen und so kann ich morgen auf der Fahrt Musik hören und am Strand in den nächsten Tagen, wenn es hoffentlich sonnig wird...
Mit packen habe ich immer noch nicht angefangen, aber ich habe meine Wäsche gewaschen. Und sie aus Zeitmangel in den Trockner gesteckt. (Ja, ich weiß unglaublich ökologisch, aber es musste sein...ich bin halt faul...).
Als ich unten in den Wäschekeller kam sah ich sofort den großen, schwarzen Fleck in dem einzigen Wäschekorb, der genau vor dem Trockner stand.
Eine Spinne.
Eine fette, schwarze Spinne. Ja, ich leide unter einer mittelstark ausgeprägten Arachnophobie und ja, ich weiß, dass es total irrational ist, da ich weder angst vor Schnecken noch vor Insekten habe und Spinnen nur mit 2 Beinen mehr als besagte ausgestattet sind. Aber Spinnen sind unglaublich widerlich! Man kann sie folgendermaßen beschreiben: Ein Tier, mit 6 Augen und 8 haarigen Beinen und 2 großen Giftzähnen und der Körper ist gepanzert und ebenfalls haarig! Nur weil man die Große verschweigt, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht widerlich sind.
Denn jede Spinne ist giftig! Und Zecken und Skorpione ins auch Spinnentiere.
Naja, jedenfalls saß eine besonder widerwertige Vertreterin dieser Art genau in meinem Wäschekorb und sie musste da raus. Todesmutig nehme ich den Korb, drehe ihn über der Waschmaschine um und versuche das Monster hinter die Waschmaschine zu schütteln.
Aber natürlich bleibt sie im Korb hängen und natürlich muss ich sie da raus schütteln und natürlich seit sie sich dann ab und natürlich landet sie AUF der Waschmaschine. Doch anstatt wenigstens nach hinten zu krabbeln, krabbelt das Mistvieh nach vorne und von dort auf den Boden und natürlich krabbelt sie dann nicht weiter sondern bleibt vor der Waschmaschine sitzen und zwar vor der rechten Ecke, also fast vor dem Trockner, wo ich ran muss.
Den Blick auf das Ding gerichtet hole ich so schnell wie möglich meine Wäsche aus der Trommel und beginne dabei augenblicklich all die Weberknechte um mich herum zu mögen. Das schwarze Vieh starrt mich an und ehe es auch nur die Möglichkeit hat, mich anzuspringen ziehe ich den Korb weg und sprinte nach oben.
Mein Herz rast immer noch und ich bekomme bei dem Gedanken an dieses mörderische Vieh eine Gänsehaut, aber gleichzeitig bin ich unglaublich stolz auf mich, mich ihm gestellt zu haben.
Jetzt muss ich noch meinen Koffer Packen, vielleicht mache ich das auch morgen früh...mal sehen.
Dienstag, 12. Juli 2011
Tag 1
Dies ist mein erster Blogeintrag. Ich werde das schreiben, was ich erlebe, was ich fühle, denke, sehe, will.
Dabei werde ich versuchen, das in Worte zu fassen, was in meinem Kopf vorgeht und schon jetzt weiß ich, dass es mir nie 100 % gelingen wird. Alles hier wird ehrlich sein, direkt, offen. Es geht mir nicht darum gelesen zu werden oder Anerkennung zu bekommen, sondern es ist einfach ein Versuch etwas mehr Ordnung in meinen Kopf zu bekommen.
Ich werde mich bemühen jeden Eintrag nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben, doch je nach meiner Stimmung kann deren strikte einhalten auch mal stark schwanken. Falls dies jemandem nicht passt hat er oder sie Pech gehabt.
8:30. Der Wecker klingelt, es fühlt sich grausam an. Schläfrig tastet meine Hand nach dem Handy und drück wahllos solange irgendwelche Tasten, bis das Signal endlich verstummt. Ich quäle mich aus meiner schützenden Decke hinaus in einen Tag in der Welt der Behörden.
Frühstück: Eine Schale Haferflocken, ein Glas Orangensaft und ein Glas Milchkaffee mit gutem Espresso.
Bad, Tasche greifen und zum Bus rennen.
9:30 verlasse den Bus und betrete den Behördenturm.
Trage an der Information mein Anliegen vor, 7. Stock.
Nein, hier sei ich falsch, da ich ja noch zur Schule gehe, 6.Stock.
Klopfe an der Tür, soll kurz warten. Eine halbe Stunde später werde ich dann hereingebeten. Packe mein Buch rasch ein, trage erneut mein Anliegen vor und darf mit einen 10 minütigen Vortrag, der 5 mal aus dem gleichen Inhalten in einer anderen beamtendeutschen Formulierung besteht, anhören. Nicke und lächle freundlich. -Ja, das verstehe ich alles und ist mir bewusst, aber was kann ich denn sonst machen?
- Sie müssen in den 7. Stock. Die helfen ihnen. - Da war ich, die haben mich zu ihnen geschickt.
Gehen zusammen in den 7. Stock. Bloß nicht das Ziel aus den Augen verlieren und ruhig bleiben. Er erklärt seiner Kollegin, warum sie zuständig sei, sie nickt, er geht.
Sie erklärt mir, dass ich hier trotzdem falsch sei und zum Jobcenter müsse, gibt mir die Adresse.
Zurück an die Info, frage wie ich mit dem Bus dort hinkomme. Erfahre, dass sie umgezogen sind und bekomme neue Adresse.
Warte auf den Bus, steige aus.
11:30. Das neue Jobcenter ist versteckt in einem Gebäude im Industriegebiet, welches es sich mit einem Autohaus teilt, Schilder sind ja auch völlig überbewertet und keiner will wissen wo das ist. Finde es schließlich doch. Schlange stehen an der Info.
Bekomme Name und Raumnummer von den zuständigen Herren. Ich habe glück und er ist noch da und hat direkt Zeit. Erkläre ihm mein Anliegen, er hört zu und nickt verstehend, seufz aber leise. Oh nein!
Ich müsse erst zum Jugendamt, die müssen das bestätigen und eine Bescheinigung ausstellen. Vorher könne er nichts machen.
NEIN! Meine Sachbearbeiterin glaubt mir kaum. Ist heute eh nicht mehr da.
Er notiert sich schon einmal meinen Namen, wünscht mir Glück. Ich bedanke mich und gehe.
Fahre zu einer Freundin, kochen, reden, lachen. Sie gibt mir die Parisbilder.
Fahre gegen halb 6 zurück, muss noch etwas abgeben.
Ich steige aus dem Bus aus und es regnet. Ein breites breites Lächeln huscht über meine Züge. Ich stelle mich in den Regen, den Kopf in den Nacken gelegt und genieße die warmen Tropfen die mir den klebrigen Schweiß von der Haut waschen. Es stört mich gar nicht, dass dabei meine Kleidung ebenfalls nass wird, meine Haare. Ich laufe mit einem Ohrwurm durch die Straßen.
Pigeon John- The Bomb
Lege die Weste vor die Tür und gehe zurück. Die Altstadt wimmelt von jungen Engländern, um mich herum ertönt aus jedem Winkel ein stark britisch akzentuiertes English.
Und der Bus fährt vor meiner Nase weg. Macht nicht, lese ich halt.
Zu Hause und völlig durchnässt, aber glücklich. Unnötige Diskussion mit it. Offensichtlich hat sie angst, dass ich es schaffe auszuziehen, erfahre zufällig durch ein Telephonat, dass sie führt, dass sie sich einen Zahn abgebrochen hat, Sonntag mein Notdienst und heute beim Zahnarzt. Aber ich bin Schuld, das das mit uns nicht klappt, ist klar!
Mails, Facebook, ect.
kino.to is back!
Neuer Ohrwurm, in Dauerschleife.
Schaue mir die Parisbilder an. Endorphine jagen durch meinen Körper bei der Erinnerung an den Louvre.
Bleibe bei einem Bild hängen.
John Martin- Le Pandemonium
Google den Künstler und sehe mir seine anderen Werke an.
Bekomme bei einem plötzlich eine Gänsehaut und muss weinen, warum, weiß ich nicht genau. Die Farben, die Leuchtkraft, die Verzweiflung und gleichzeitige Hoffnung, die es ausstrahlt.
Dabei werde ich versuchen, das in Worte zu fassen, was in meinem Kopf vorgeht und schon jetzt weiß ich, dass es mir nie 100 % gelingen wird. Alles hier wird ehrlich sein, direkt, offen. Es geht mir nicht darum gelesen zu werden oder Anerkennung zu bekommen, sondern es ist einfach ein Versuch etwas mehr Ordnung in meinen Kopf zu bekommen.
Ich werde mich bemühen jeden Eintrag nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben, doch je nach meiner Stimmung kann deren strikte einhalten auch mal stark schwanken. Falls dies jemandem nicht passt hat er oder sie Pech gehabt.
8:30. Der Wecker klingelt, es fühlt sich grausam an. Schläfrig tastet meine Hand nach dem Handy und drück wahllos solange irgendwelche Tasten, bis das Signal endlich verstummt. Ich quäle mich aus meiner schützenden Decke hinaus in einen Tag in der Welt der Behörden.
Frühstück: Eine Schale Haferflocken, ein Glas Orangensaft und ein Glas Milchkaffee mit gutem Espresso.
Bad, Tasche greifen und zum Bus rennen.
9:30 verlasse den Bus und betrete den Behördenturm.
Trage an der Information mein Anliegen vor, 7. Stock.
Nein, hier sei ich falsch, da ich ja noch zur Schule gehe, 6.Stock.
Klopfe an der Tür, soll kurz warten. Eine halbe Stunde später werde ich dann hereingebeten. Packe mein Buch rasch ein, trage erneut mein Anliegen vor und darf mit einen 10 minütigen Vortrag, der 5 mal aus dem gleichen Inhalten in einer anderen beamtendeutschen Formulierung besteht, anhören. Nicke und lächle freundlich. -Ja, das verstehe ich alles und ist mir bewusst, aber was kann ich denn sonst machen?
- Sie müssen in den 7. Stock. Die helfen ihnen. - Da war ich, die haben mich zu ihnen geschickt.
Gehen zusammen in den 7. Stock. Bloß nicht das Ziel aus den Augen verlieren und ruhig bleiben. Er erklärt seiner Kollegin, warum sie zuständig sei, sie nickt, er geht.
Sie erklärt mir, dass ich hier trotzdem falsch sei und zum Jobcenter müsse, gibt mir die Adresse.
Zurück an die Info, frage wie ich mit dem Bus dort hinkomme. Erfahre, dass sie umgezogen sind und bekomme neue Adresse.
Warte auf den Bus, steige aus.
11:30. Das neue Jobcenter ist versteckt in einem Gebäude im Industriegebiet, welches es sich mit einem Autohaus teilt, Schilder sind ja auch völlig überbewertet und keiner will wissen wo das ist. Finde es schließlich doch. Schlange stehen an der Info.
Bekomme Name und Raumnummer von den zuständigen Herren. Ich habe glück und er ist noch da und hat direkt Zeit. Erkläre ihm mein Anliegen, er hört zu und nickt verstehend, seufz aber leise. Oh nein!
Ich müsse erst zum Jugendamt, die müssen das bestätigen und eine Bescheinigung ausstellen. Vorher könne er nichts machen.
NEIN! Meine Sachbearbeiterin glaubt mir kaum. Ist heute eh nicht mehr da.
Er notiert sich schon einmal meinen Namen, wünscht mir Glück. Ich bedanke mich und gehe.
Fahre zu einer Freundin, kochen, reden, lachen. Sie gibt mir die Parisbilder.
Fahre gegen halb 6 zurück, muss noch etwas abgeben.
Ich steige aus dem Bus aus und es regnet. Ein breites breites Lächeln huscht über meine Züge. Ich stelle mich in den Regen, den Kopf in den Nacken gelegt und genieße die warmen Tropfen die mir den klebrigen Schweiß von der Haut waschen. Es stört mich gar nicht, dass dabei meine Kleidung ebenfalls nass wird, meine Haare. Ich laufe mit einem Ohrwurm durch die Straßen.
Pigeon John- The Bomb
Lege die Weste vor die Tür und gehe zurück. Die Altstadt wimmelt von jungen Engländern, um mich herum ertönt aus jedem Winkel ein stark britisch akzentuiertes English.
Und der Bus fährt vor meiner Nase weg. Macht nicht, lese ich halt.
Zu Hause und völlig durchnässt, aber glücklich. Unnötige Diskussion mit it. Offensichtlich hat sie angst, dass ich es schaffe auszuziehen, erfahre zufällig durch ein Telephonat, dass sie führt, dass sie sich einen Zahn abgebrochen hat, Sonntag mein Notdienst und heute beim Zahnarzt. Aber ich bin Schuld, das das mit uns nicht klappt, ist klar!
Mails, Facebook, ect.
kino.to is back!
Neuer Ohrwurm, in Dauerschleife.
Schaue mir die Parisbilder an. Endorphine jagen durch meinen Körper bei der Erinnerung an den Louvre.
Bleibe bei einem Bild hängen.
John Martin- Le Pandemonium
Google den Künstler und sehe mir seine anderen Werke an.
Bekomme bei einem plötzlich eine Gänsehaut und muss weinen, warum, weiß ich nicht genau. Die Farben, die Leuchtkraft, die Verzweiflung und gleichzeitige Hoffnung, die es ausstrahlt.
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