Der Tag heute war ausnahmsweise teilweise sehr interessant und ich habe eine neue Erkenntnis.
In Deutsch haben wir heute einen Text von und über Kant gelesen. Kant ist der Meinung, dass man nur moralisch einwandfrei handelt, wenn "gegen die Neigung und aus reiner Pflichterfüllung" ist.
Das heißt, man tut etwas nur für ein gemeinnütziges Ziel und zieht keinen eigenen Profit in irgendeiner Form daraus zu schlagen.
Also jeder, der arbeiten geht und dafür Gelb bekommt ist nicht moralisch, Jeder Schüler ist nicht moralisch, da er ein Zeugnis bekommt. Auch, wenn man gegen die Neigung morgens einfach liegen zu bleiben handelt.
Und warum wird Kant so hoch geschätzt, wenn er uns alle für unmoralisch hält? Sind dann eigentlich Hart IV- Empfänger eigentlich moralischer als der Rest?
Nein, weil viele Hartz IV-Empfänger nichts lieber tun würden als arbeiten, oft nichts dazu können, dass sie ALG beziehen und sich dann auch noch gegen genau dieses wunderbar gepflegte Vorurteil wehren müssen, sie seien arbeitsscheue Faullenzer. Abgesehen davon, dass nicht jeder "Hartzler" nicht arbeitet. Er verdient nur vielleicht nicht genug, um selbstständig leben zu können, oder wartet auf eine Ausbildungsstelle.
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