Dienstag, 27. September 2011

Scheiße

Das Leben ist gemein, hinterhältig und absolut sadistisch! Jedes verdammt mal, wenn ich mich entschlossen habe es, etwas für mich wichtiges durch zu ziehen, zieht es scheinbar diabolisch lachend mit einem dicken fetten, leuchtend rotem Permanentmaker einen schon fast astronomischen Strich durch mein Vorhaben.
Jedes verfluchte mal, wenn ich mich dazu entschlossen habe, an mich zu denken, für mich etwas Gutes zu tun und endlich mal mir selbst helfen, ja jedes verfluchte mal meint das beschissene Leben zu sagen: "Nenenenene, so nicht, dir darf es einfach nicht gut gehen! Ich will dich leiden sehen, richtig, richtig leiden! Muhahaha!"
Es ist so unfair! Ich hasse es, mir diese so egoistische und scheinbar absolut kurzsichtige Frage zu stellen.
Warum ich? Was habe ich getan? Aber es gibt Momente, da kann man einfach nicht anders, man fühlt sich hilflos, machtlos und wie ein ein Spielball in den Händen von irgendeiner höheren Macht.
Ich fühle mich momentan ein wenig wie Auraya in Trudi Canavans Triologie, doch ich suche noch verzweifelt nach dieser Macht, die mich, uns alle, als Spielball zur eigenen Erheiterung missbraucht und vor allem nach dem Weg, sie zu zerstören, ein für alle mal!
Es wieder mich an, dass nun zum 3. mal dass, was mich mit am meisten fasziniert mich auch mit am meisten piesackt  mich nieder macht und versucht mich zu brechen.
Ich hasse es, ein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich sie hasse, weil ich es nicht akzeptieren will, nicht kann, auch jetzt nicht. Dass ich mich wahrscheinlich noch mehr verstecken werde vor der Welt, jetzt wo ich eigentlich vor hatte, ein wenig mehr raus zu kommen, dass ich es wieder allen erklären muss und für mich selbst stark bleiben muss. Und all das, obwohl ich noch nicht einmal genau weiß, was Sache ist.
Ich weiß nur, dass es diesmal wirklich ernst sein muss.
Und morbider Weise will ich genau das sehen, was mir all das antut.
Und auch mein Gewissen kämpft, doch ich weiß, dass ich alles bereuen werde, wenn ich es nicht mache.

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