Heute war ein sehr unproduktiver Tag. Zu lange geschlafen, zu lange nichts gemacht, zu wenig gelernt, zu wenig aufgeräumt (aber immerhin ein wenig).
Aber ich habe meine IPod wieder gefunden, naja eigentlich sogar beide, aber den einen habe ich sofort wieder verlegt. Dank Pat, die mir itunes eingerichtet und in den Grundzügen erklärt hat, war ich sogar in der Lage neue Musik auf ihn zu ziehen und so kann ich morgen auf der Fahrt Musik hören und am Strand in den nächsten Tagen, wenn es hoffentlich sonnig wird...
Mit packen habe ich immer noch nicht angefangen, aber ich habe meine Wäsche gewaschen. Und sie aus Zeitmangel in den Trockner gesteckt. (Ja, ich weiß unglaublich ökologisch, aber es musste sein...ich bin halt faul...).
Als ich unten in den Wäschekeller kam sah ich sofort den großen, schwarzen Fleck in dem einzigen Wäschekorb, der genau vor dem Trockner stand.
Eine Spinne.
Eine fette, schwarze Spinne. Ja, ich leide unter einer mittelstark ausgeprägten Arachnophobie und ja, ich weiß, dass es total irrational ist, da ich weder angst vor Schnecken noch vor Insekten habe und Spinnen nur mit 2 Beinen mehr als besagte ausgestattet sind. Aber Spinnen sind unglaublich widerlich! Man kann sie folgendermaßen beschreiben: Ein Tier, mit 6 Augen und 8 haarigen Beinen und 2 großen Giftzähnen und der Körper ist gepanzert und ebenfalls haarig! Nur weil man die Große verschweigt, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht widerlich sind.
Denn jede Spinne ist giftig! Und Zecken und Skorpione ins auch Spinnentiere.
Naja, jedenfalls saß eine besonder widerwertige Vertreterin dieser Art genau in meinem Wäschekorb und sie musste da raus. Todesmutig nehme ich den Korb, drehe ihn über der Waschmaschine um und versuche das Monster hinter die Waschmaschine zu schütteln.
Aber natürlich bleibt sie im Korb hängen und natürlich muss ich sie da raus schütteln und natürlich seit sie sich dann ab und natürlich landet sie AUF der Waschmaschine. Doch anstatt wenigstens nach hinten zu krabbeln, krabbelt das Mistvieh nach vorne und von dort auf den Boden und natürlich krabbelt sie dann nicht weiter sondern bleibt vor der Waschmaschine sitzen und zwar vor der rechten Ecke, also fast vor dem Trockner, wo ich ran muss.
Den Blick auf das Ding gerichtet hole ich so schnell wie möglich meine Wäsche aus der Trommel und beginne dabei augenblicklich all die Weberknechte um mich herum zu mögen. Das schwarze Vieh starrt mich an und ehe es auch nur die Möglichkeit hat, mich anzuspringen ziehe ich den Korb weg und sprinte nach oben.
Mein Herz rast immer noch und ich bekomme bei dem Gedanken an dieses mörderische Vieh eine Gänsehaut, aber gleichzeitig bin ich unglaublich stolz auf mich, mich ihm gestellt zu haben.
Jetzt muss ich noch meinen Koffer Packen, vielleicht mache ich das auch morgen früh...mal sehen.
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